Im einzigen Samstagsspiel der Fußball-Landesklasse haben sich der VfB Fortuna Chemnitz und der SSV Fortschritt Lichtenstein 0:0 getrennt. Für die Fortschritt-Kicker war der Punkt keineswegs glücklich, sondern durchaus verdient. Von Beginn an war es eine ausgeglichene Partie, in der die Gäste zunächst die besseren Aktionen hatten. Lichtenstein erzielte sogar das Führungstor durch Johannes Gemeinhardt, dass aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aber keine Anerkennung fand.

Die Hausherren kamen dann besser ins Spiel und hatten selbst zwei gute Chancen zur Führung. Im zweiten Durchgang war der Spielverlauf ähnlich. Lichtenstein startete gut und hatte durch Tobias Herold eine Großchance. Doch als er alleine auf VfB-Keeper Jens Voigt zulief, wurde er von Schiedsrichter Pascal Schneider zurückgepfiffen. Dieser hatte etwa 30 Meter vor dem Tor ein Foul an einem SSV-Akteur gesehen und den Vorteil etwas zu früh abgepfiffen.

Doch Lichtenstein blieb dran. Und die Chancen auf einen Auswärtssieg sollten nach 68 Minuten weiter steigen. Denn nach einem Platzverweis agierte die Heimelf nur noch zu zehnt. Die Gäste spielten nun auf Sieg, hatten aber bei einem Pfostenschuss der Fortunen auch Glück. So blieb es am Ende beim torlosen Remis, mit dem auch der Lichtensteiner Trainer Mirko Ullmann gut leben konnte. (ord)