Aktuelles

Dieses Wochenende sind die Männer (Freitag Alte Herren, Samstag Zweite und Sonntag Erste) beim Hallenturnier der SV Blau-Gelb Mülsen.

Samstag Testspiel Chemnitzer FC A-Jun. – SSV Lichtenstein im Chemnitzer Sportforum.

Die D-Junioren richten am 18. Januar 2020 ab 9 Uhr ihr eigenes Hallenturnier im Lichtensteiner Sportzentrum aus.

Kicker bereiten sich auf die Rückrunde vor

Fußball-Landesklasse: Erste Zu- und Abgänge stehen fest – Testspiele am Wochenende

Es geht wieder rund auf den Fußball-Plätzen. Die Landesklasse-Vertreter des VfB Empor Glauchau, Fortschritt Lichtenstein, Meeraner SV und Oberlungwitzer SV haben das Training aufgenommen und bereiten sich auf den ersten Rückrundenspieltag am 22. und 23. Februar vor.

Die beste Startposition hat der VfB Empor. Die Glauchauer (33Punkte) liegen nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Marienberg auf Platz 2. Trainer Lutz Wienhold freut sich über zwei Neuzugänge. Mit Eric Fischer wechselt ein Spieler von der zurückgezogenen Oberliga-Mannschaft des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal nach Glauchau. Der Abwehrspieler lief bereits von 2014 bis 2017 für den VfB Empor in der Sachsenliga auf. Zweiter Neuer ist Torwart Nicolas Kriebel. Zudem steht Louis Eibisch wieder zur Verfügung, der ein halbes Jahr ausgefallen war. „Er ist auch wie ein Neuzugang“, so Wienhold. Zudem wird A-Jugendspieler Nick Kaufmann die Vorbereitung bei den Männern mit absolvieren.

Noch keinen Neuzugang gibt es in Lichtenstein (8. Platz/22 Punkte) zu vermelden – obwohl es über einige VfL-Spieler Gerüchte gab. „Da ist nichts dran. Ich weiß nicht, wer das in die Welt gesetzt hat“, sagt Trainer Mirko Ullmann. Dagegen schließen sich die kaum berücksichtigten Damian Adamczewski und René Glumm dem Kreisoberligisten TSV Crossen an. Nicklas Richter wechselt zum Meeraner SV. „Wenn sich was ergibt, holen wir vielleicht noch einen Spieler. Aber wir machen nichts verrücktes“, sagt Ullmann.

Weitere Neuzugänge neben Nicklas Richter sind beim Meeraner SV (10./20) noch nicht spruchreif. Fabian Krabacz und Richard Seifert werden den Verein verlassen.

Der Oberlungwitzer SV (9./21) trainiert bisher nur in der Halle und wechselt erst am Donnerstag zum Freiluftfußball. Neuzugänge wurden bisher nicht verpflichtet. Während die anderen drei Teams bereits am Wochenende ihre ersten Tests bestreiten, haben die OSV-Spieler frei. Das erste Vorbereitungsspiel ist am 2. Februar gegen den TSV Crossen geplant. (ewer/mpf)

TestspieleSamstag – 12.15 Uhr: Meeraner SV – FSV Zwickau (A-Junioren) (Richard-Hofmann-Stadion, Meerane); 13 Uhr: Chemnitzer FC (A-Junioren) – Fortschritt Lichtenstein (Sportforum Chemnitz); Sonntag – 14Uhr: VfB Empor GlauchauSV Kottengrün (Sportpark an der Meeraner Straße, Glauchau)

Ein gesundes neues Jahr

Unser Nachwuchs begann bereits letzte Woche, diese Woche steigen auch die Männer in den Hallenfußball ein.

Am 10.01.2020 ab 18:30 Uhr die Alten Herren, am 11.01.2020 ab 14 Uhr die Zweite und am 12.01.2020 ab 14 Uhr unsere Erste beim Hallenwochenende der SG Motor Thurm in der Turnhalle Mülsen St Jacob.

Unsere D-Junioren nehmen am 11.01.2020 an der Hallenkreismeisterschaft teil. Die F-Junioren richten am 11.01.2020 ab 14 Uhr im Sportzentrum Lichtenstein ein eigenes Turnier aus.

 

Fußball – Lichtenstein bleibt zu Hause makellos

Die Saisonbilanz der Altherren-Fußballer aus Lichtenstein fällt durchweg positiv aus. Die Mannschaft um das Betreuerteam Jens Gruner und Günther Beier spielte eine Serie, die nur schwer zu überbieten ist. Bei insgesamt 29Spielen erzielten die Lichtensteiner ein Torverhältnis von 126:36. Sämtliche elf Heimspiele wurden gewonnen. Bei der Auswärtsbilanz stehen bei 18 Spielen zwölf Siege, zwei Unentschieden sowie vier Niederlagen zu Buche. Den Titel des besten Torschützen teilen sich Oldie Mario Schneider und Daniel Sieber mit je 20 Treffern. (fp)

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG  Erschienen am 31.12.2019

Mit 3:0 hat der MSV am Sonntag das Derby in der Fußball-Landesklasse gegen Lichtenstein für sich entschieden. Die Sieger waren vor 128 Zuschauern im Richard-Hofmann- Stadion vor allem effizient.

Nur drei Chancen brauchte der Meeraner SV am letzten Spieltag der Fußball-Landesklasse vor der Winterpause, um bereits in der ersten Hälfte die Weichen gegen Fortschritt Lichtenstein mit einer 2:0-Führung auf Sieg zu stellen. Mit 3:0 gewann der MSV das Kreisderby am zweiten Advent vor 128 Zuschauern am Ende bleibt den Lichtensteinern damit dicht auf den Fersen. Mit 22 Punkten überwintern die Meeraner auf Platz 9, während Fortschritt mit zwei Zählern mehr auf Rang 8 steht. „Vor allem war wichtig. dass wir mal wieder zu Null gespielt haben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden“, sagte MSV-Trainer Julius Michel.

Seine Mannschaft machte schon früh klar, wer im Richard-Hofmann-Stadion Herr im Hause ist. Das hohe Pressing machte sich bereits nach sieben Minuten bezahlt, als mit Julian Rudolph der beste Torjäger des MSV seinen elften Saisontreffer markierte. Eine Vorlage von Moritz Ullmann brachte er aus 20 Metern im Tor unter. Die Gäste-Fans mussten sich dagegen über eine Viertelstunde gedulden, bis es vor dem Tor der Hausherren zum ersten mal richtig brannte. Der Kopfball von Erik Kasper, der oft als Zielspieler bei Standards fungierte, landete nur am Querbalken.

Jedoch waren es wieder die Gastgeber, die mit ihrer zweiten Chance im Spiel zuschlugen. Nach einer Kombination auf Rechtsaußen legte erneut Ullmann das Leder in den Rückraum, von wo aus Danilo Braungardt SSV-Schlussmann Steve Müller überwinden konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der MSV durch Norman Schubert die große Chance auf die Vorentscheidung. Sein Schuss von der Strafraumkante wurde jedoch von Steve Müller gerade noch so entschärft.

„Wir wollten dann in der zweiten Hälfte schnell das 3:0 machen“, sagte Michel. Diese Vorgabe versuchte sein Team umzusetzen. Der MSV kam mit viel Druck aus der Kabine, verpasste es jedoch, die Vorteile in Chancen umzumünzen. Doch auch bei den Lichtensteinern fehlten in der Offensive zündende Ideen.

So musste SSV-Trainer Mirko Ullmann mit ansehen, wie die Hausherren in der Nachspielzeit den Schlusspunkt unter die Partie setzten. Erneut war es der nicht mit dem Gäste-Trainer verwandte Moritz Ullmann, der den Ball pfannenfertig für Tom Vieweger auflegte. „Es war enttäuschend. Heute haben zwar wichtige Spieler gefehlt, aber so wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben, gewinnst du gegen keine Mannschaft in der Landesklasse. Wir sind nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen und daraus muss ich meine Schlüsse ziehen“, sagte Mirko Ullmann.

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Gutes Betriebsklima vor dem Derby

Das Landesklasse-Spiel zwischen den Fußballern des Meeraner SV und Fortschritt Lichtenstein ist auch am Arbeitsplatz ein Thema. Zumindest in Hohenstein-Ernstthal.

Die Trainingskiebitze zum Ausspionieren des Gegners können sie sich bei den Landesklasse-Fußballern des Meeraner SV und Fortschritt Lichtenstein in dieser Woche sparen. Stattdessen werden sich MSV-Trainer Julius Michel und sein Lichtensteiner Pendant Mirko Ullmann auf ihrer Arbeitsstelle beäugen. Beide sind für eine Firma im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement in Hohenstein-Ernstthal tätig. „Da wird jetzt jedes Detail aufgenommen und analysiert“, sagt Ullmann mit einem Lachen. So schlimm sei es natürlich nicht, wie der Coach erklärt: „Wir kennen uns gut, große Überraschungen wird es nicht geben.“

Die gute Laune, die bei den Arbeitskollegen allem Anschein nach nicht nur in dieser Woche herrscht, war am Sonntag auch wieder in der Kabine des Meeraner SV zu finden. Nach vier Niederlagen in Folge nahmen die Meeraner beim ESV Lok Zwickau einen Dreier mit nach Hause. „Das hat uns auf jeden Fall gut getan, dass wir uns für unsere Mühen belohnen konnten“, sagt Michel. Trotz der kleinen Durststrecke habe das Team immer an sich geglaubt. „Mit Marienberg, Glauchau und Fortuna Chemnitz hatten wir Top-Teams dabei, das konnten wir schon richtig einordnen“, sagt Michel. Dank des Sieges sind die Meeraner in der Tabelle mit 17 Zählern auf Rang 9 geklettert – und stehen damit unmittelbar hinter den Lichtensteinern, die jedoch fünf Zähler mehr auf dem Konto haben.

„Wir haben die bessere Ausgangsposition, aber Meerane hat eine gute Truppe – und für ihre Klasse auch den ein oder anderen Punkt zu wenig auf dem Konto“, sagt Ullmann. Aufpassen muss sein Team aber sicherlich auf Julian Rudolph. Der 20-jährige Stürmer des MSV ist in dieser Saison verletzungsfrei und startet gerade gut durch. Zehn Treffer hat er bereits erzielt und steht damit in der Torjägerliste mit drei Treffern Rückstand zum Spitzentrio auf Rang 4. „Julian ist ein sehr guter Spieler. Vergangenes Jahr hat ihm der Rhythmus gefehlt“, sagt Michel. Kleine Umstellungen in der Offensive seien ihm zudem entgegen gekommen. „Außerdem habe ich ihm noch ein spezielles Trainingsgerät geschenkt. Welches es genau ist, bleibt aber geheim“, sagt Michel.

Das Betriebsklima wird durch das Geheimnis aber sicher nicht belastet. Auch nicht zu MSV-Kicker Steve Nierobisch, der ebenso wie die beiden Trainer bei der Firma in Hohenstein-Ernstthal tätig ist. Vor dem Derby sei alles immer entspannt, „nur am Montag wird es schwierig, falls man verloren hat“, sagt Ullmann augenzwinkernd.

Landesklasse15. Spieltag – So., 13.30Uhr: Meeraner SV – SSV Fortschritt Lichtenstein (Richard-Hofmann-Stadion)

Von Torsten Ewers für © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Fußball-Landesklasse: Gerechtes Unentschieden für den SSV gegen BSC Rapid

Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste Fortschritt Lichtenstein am 14. Spieltag der Fußball-Landesklasse wieder Punkte abgeben. Im Heimspiel am Sonntag trennte sich die Mannschaft von SSV-Trainer Mirko Ullmann 1:1 von Rapid Chemnitz. „Aufgrund der Platzverhältnisse war es ein umkämpftes Spiel, in dem beide Mannschaften aber ansehnlichen Fußball gezeigt haben“, so Ullmann.

Das Spiel begann furios. Nach nur zwei Minuten nagelte der SSV-Kapitän Toni Schmidt den Ball per Kopf an die Latte. In einem Spiel mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten erzielten jedoch die Chemnitzer die vermeintliche Führung. Diese fand aber aufgrund eines Foulspiels im Vorfeld zurecht keine Anerkennung. So ging es trotz ansehnlichen Spieles torlos in die Pause.

Im zweiten Durchgang lief es schwungvoll weiter, beide Teams suchten sofort wieder die Offensive. Erfolgreicher war dabei erst einmal der BSC, dem nach 53 Minuten die Führung gelang. Doch die Fortschritt-Kicker zeigten sich unbeeindruckt, vergaben allerdings in der Folge beste Chancen zum Ausgleich. Erst nach 67 gespielten Minuten kam der SSV dann zum verdienten Ausgleich. Diesen besorgte Robert Zurek, der nach einer starken Aktion von Pierre Börner nur noch ins leere Tor schieben musste.

Danach wurde die Partie hektischer, viele Fouls prägten das Geschehen. Chemnitz wollte den Siegtreffer und agierte nun noch offensiver. Der SSV stand in der Defensive aber gut und beschränkte sich aufs Kontern. „Rapid Chemnitz hatte gute Gelegenheiten, mein Team aber auch. Am Ende ist es ein gerechtes Remis“, sagte Ullmann.

Lars Ordon für © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

 

Weitere Ergebnisse

FC Crimmitschau – SSV F-Junioren 5:1

Wüstenbrander SV – SSV D-Junioren 1:1 (SSV Tabellenplatz 1)

SpG mit C-Junioren- SV Planitz 3:0

Vorschau auf das Wochenende

Fußball-Landesklasse: Fortschritt feiert 5:1-Sieg

Die Landesklasse-Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein haben ihr Auswärtsspiel beim FC Concordia Schneeberg am Samstag überraschend deutlich mit 5:1 gewonnen. Verdient war dies aufgrund der starken Mannschaftsleistung aber allemal. Mit dem Sieg stockten die Lichtensteiner ihr Punktekonto auf 21 Zähler auf, bleiben aber weiterhin auf Rang 8 stehen.

Fortschritt startete gut und ging in der 12. Minute in Führung. Nach einem Schuss von Tobias Herold stand Johannes Gemeinhardt goldrichtig und staubte ab. Die Gäste blieben am Drücker und legten nach. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 war es diesmal Herold selbst, der nach einem starken Dribbling mit einem satten Schuss erhöhte. In der Folge zogen sich die Gäste etwas zurück und hatten Glück, als ein Schuss der Schneeberger an die Latte klatschte. Ansonsten kamen die Hausherren zu keinen weiteren Gelegenheiten. Ganz anders traten die Fortschritt-Kicker auf, die vor dem gegnerischen Tor effizient blieben. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gab es Eckball. Rico Bär brachte diesen scharf vor das Tor, Pierre Börner stieg in der Mitte am höchsten und köpfte zum 3:0-Pausenstand ein (34.).

In Hälfte 2 wollte Schneeberg schnell zum Anschluss kommen. Die Chancen dazu gab es auch, doch der glänzend aufgelegte SSV-Torwart Steve Müller vereitelte diese mit zwei Glanzparaden. Lichtenstein überstand die Druckphase unbeschadet. In der 72.Spielminute startete der eingewechselte Nicklas Richter an der Mittellinie ein Solo und blieb vor FC-Torwart Philipp Plagge eiskalt. Damit stand es 4:0 und die Partie war quasi entschieden. Nur zwei Minuten später erzielte Franco Stopp für Concordia zwar den Ehrentreffer, dass Aufbäumen kam aber zu spät. Für den Schlusspunkt in einer fairen Partie sorgte Rico Bär. Aus knapp 50Metern überwand er den zu weit vor seinem Kasten stehenden Schneeberger Keeper mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“ zum 5:1. Dafür bekam er sogar Applaus von den Anhängern der Heim-Elf.

Nicht nur wegen des schönen Tores war Lichtensteins Trainer Mirko Ullmann sehr zufrieden: „Wir sind mit dem letzten Aufgebot nach Schneeberg gefahren, allerdings haben meine Jungs die wahrscheinlich beste erste Halbzeit der bisherigen Saison gespielt. Unser Matchplan ist diesmal voll aufgegangen, sodass es ein völlig verdienter Auswärtssieg war.“ Im letzten Heimspiel der Vorrunde will er mit seinem Team am Sonntag gegen Rapid Chemnitz an diese Leistung anknüpfen.

Lars Ordon für © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Vorschau auf das Wochenende

Mit einem fulminanten Schuss hat Johannes Gemeinhardt der SSV Fortschritt am Sonntag drei wichtige Zähler in der Fußball-Landesklasse gesichert. Dabei begann die Partie mit einem Nackenschlag.

In der Fußball-Landesklasse hat die Spiel- und Sportvereinigung Fortschritt Lichtenstein am Sonntag wichtige Zähler eingefahren. Im heimischen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion siegten die Lichtensteiner gegen den Drittletzten VfB Mühltroff mit 2:1 (0:1) und haben mit nunmehr 18 Zählern zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Ein Spaziergang war der Heimsieg allerdings nicht. „Es war die erwartet schwere Aufgabe. Mühltroff hat es gut gemacht und mit langen Bällen immer wieder seine Zielspieler gesucht“, sagt SSV-Trainer Mirko Ullmann.

Das Spiel begann für Fortschritt mit einem Nackenschlag. Denn nach nur einer Minute gingen die Gäste in Führung. Torschütze war Richard Grünler, der mit einem satten Schuss aus der Drehung traf. „Beim Gegentor haben wir nicht gut verteidigt und waren zu weit weg vom Gegner“, sagt Ullmann. Danach verflachte die Partie. Die Gäste agierten viel mit langen Bällen, ein richtiger Spielfluss kam nicht zustande. Die Lichtensteiner versuchten es spielerisch und kamen zu einigen Chancen. Erik Kasper vergab per Kopf, Alexander Strohbach mit einer Direktabnahme aus Nahdistanz. Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich hatte Pierre Börner, der nach einer Flanke von Robert Zurek knapp scheiterte. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr. Die Pausenführung für die Gäste war allerdings nicht unverdient.

Im zweiten Durchgang entfachte die Heimelf sofort Druck und kam postwendend zum Ausgleich. Nach einem Foul an Tobias Herold pfiff die gute Schiedsrichterin Jennifer Schubert Freistoß. Nach einem Getümmel in der Mitte drückte Erik Kasper den Ball über die Linie (50.). Im Anschluss hatten die Fortschritt-Kicker durchaus die Chance zur Führung, doch Strohbach jagte einen Schuss aus vollen Lauf knapp über den Kasten. Die Heimelf war nun aber am Drücker und wollte den Sieg. Von den Gästen kam dagegen nicht mehr viel. Als sich alle Anwesenden bereits auf ein Unentschieden eingestellt hatten, setzten die Gastgeber doch noch den Lucky Punch. Nach einem gut gespielten Angriff hatte Johannes Gemeinhardt knapp 30Meter vor dem Tor viel Platz. Diesen wusste Gemeinhardt auszunutzen – und erzielte mit einem fulminanten Distanzschuss das Siegtor. Dabei blieb es am Ende und die Lichtensteiner holten einen wichtigen Heimerfolg.

Insbesondere das 1:1 direkt nach der Pause sei sehr wichtig gewesen, sagt Mirko Ullmann zu den Gründen für den Erfolg: „Bei Mühltroff schwanden dann die Kräfte. Das Führungstor hat uns auf die Siegerstraße gebracht. Am Ende war der Heimsieg verdient.“

Von Lars Ordon für © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Zwickau Süd AH SSV AH 3:4 (1:0)

In einem wieder mal für schwache Nerven ungeeigneten Saisonfinale waren unsere Alten Herren im letzten Spiel der Freiluftsaison 2019 beim starken Gegner aus Zwickau gefordert. Die jungen Gastgeber, welche mehrere Nationalitäten in ihrer Mannschaft vereinten, gingen von Beginn an ein sehr hohes Tempo und zeigten eindrucksvoll ihre Ballsicherheit. Da Lichtenstein in ähnlicher Spielanlage gegenhielt, konnte man schon in den ersten Minuten erkennen, dass dieses Spiel ein Tanz auf der Rasierklinge werden würde, bei dem Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Nach kleineren Halbchancen auf beiden Seiten, welche ungenutzt blieben, erzielten die Gastgeber in der 18. Minute den Führungstreffer. Lichtenstein konnte sich selbst ebenfalls gut in Szene setzen, schlug sich aber in dieser Phase des Spiels selbst, da mehrfach der besser postierte Mitspieler übersehen wurde, der den einfacheren Torabschluss hätte machen können. Für Aufregung sorgte in der 30. Minute der Zwickauer Torwart, der dem auf sich zu laufenden Reers regelwidrig mit der Hand den Ball abnahm, außerhalb des Strafraums. Der Schiedsrichter belegte den Torwart mit einer 10-minütigen Zeitstrafe??. Der resultierende Freistoß brachte nichts ein. Zwickau war zu jederzeit brandgefährlich, wenn sie schnell umschalteten und „überfallartig“ ihre Konter ausspielten. Einen davon konnte Titze mit einem Reflex kurz vor der Pause noch großartig parieren. Nach dem Seitenwechsel hatte der Minutenzeiger gerade eine Umdrehung gemacht, als es zum 2:0 für die Heimmannschaft klingelte. Der agile Angreifer konnte im Sechzehner nicht gestellt werden und schlenzte seinen Schuss ins lange Eck. Was nun folgte, kann sinnbildlich über die komplette Lichtensteiner Saison 2019 gelegt werden und sollte in jeder Jahreschronik nicht fehlen. Mit einer homogenen Truppe, wo Laufbereitschaft, Einsatzwille und mentale Stärke tatsächlich auch im Angesicht einer Niederlage abgerufen werden, bist du in der Lage, jeden Gegner Paroli zu bieten. Lichtenstein „lief“ sich quasi in die Partie zurück und konnte in der 66. Minute für den Anschluss sorgen. Ein flacher Schuss von Wache, den der Torhüter nur abklatschen konnte, verwertete Klötzer aus Nahdistanz. Nur drei Minuten später war es erneut Wache, der über links Hempel auf die Reise schickte und sein Querpass Klötzer fand, der am langen Pfosten einschieben konnte. Lichtenstein blieb jetzt am Drücker, musste dennoch höllisch aufpassen, durch die sehr gefährlichen Konter der Gastgeber nicht erneut ins Hintertreffen zu geraten. Den Weg auf die Siegerstraße ebnete dann „Tormaschine“ Schneider, mit feinem Distanzschuss aus gut 20 Metern, bevor sich Wache in Minute 78 für seine ansprechende Leistung mit dem 4:2 aus Gästesicht belohnte und den in Spieler– und Trainerkreisen längst vermuteten „Torriecher“ bewies. Wer jetzt dachte, dass die letzten 5 Minuten ein kleines „Auslaufen“ werden, hatte nicht die Rechnung mit Zwickau gemacht, denn sowohl der Anschlusstreffer zum 4:3 in Minute 79, als auch eine brandgefährliche Situation in der Nachspielzeit, die durch konsequentes Abwehrverhalten und einer Glanztat von Titze verhindert wurden, gaben diesem Spiel den Stempel „sehenswert“. Die SSV-Altherren gewinnen willensstark dieses letzte Saisonspiel und bedanken sich auf diesem Wege bei ihrer kleinen, treuen Fangemeinde, die im Saisonverlauf personell so manches Auswärtsspiel zu einem gefühlten Heimspiel transformiert haben und zuhause sowieso Stammgäste sind. Wir hoffen, euch in der kommenden Saison 2020 wieder gesund und munter begrüßen zu können und euch weiterhin attraktiven Altherrenfußball bieten zu können. (SH9)

Es spielten: Titze, Frenzel, Schwenke, Monden, Faber, Wache, Vogel, Sieber, Klötzer, Reers, Hempel (eingewechselt: Müller, Schneider)

Elfmeter entscheidet – Fußball-Landesklasse: Lichtenstein gewinnt 1:0

Einen verdienten 1:0-Sieg hat die SSV Fortschritt Lichtenstein in der Fußball-Landesklasse bei Grün-Weiß Klaffenbach gefeiert. In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Zweimal vergaben die Gäste die Führung. Erst zielte Robert Zurek haarscharf vorbei, dann setzte Sebastian Helbig einen Distanzschuss knapp über das Gehäuse. Klaffenbach konnte sich spielerisch immer wieder gut befreien und hatte mit einem Pfostenschuss kurz vor der Pause Pech.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Klaffenbach hielt gut dagegen, die Lichtensteiner wollten das Führungstor. Das fiel schließlich in der 69. Minute. Sebastian Doro wurde im Strafraum gefoult, Schiedsrichter Fabian Görke entschied auf Elfmeter. Routinier Sebastian Helbig verwandelte diesen sicher. Nach dem Führungstreffer gab es allerdings nichts mehr sehenswertes, die Partie wurde nun kampfbetonter. Am Ende brachte Lichtenstein den knappen Vorsprung über die Zeit. (ord)

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

 

 

Kreisliga Staffel 2: SSV Fort. Lichtenstein 2 – SSV Blau-Weiß Gersdorf, 3:5 (1:2), Lichtenstein/Sa.

Die SSV Blau-Weiß Gersdorf verschaffte sich mit dem 5:3-Erfolg gegen SSV Fort. Lichtenstein 2 etwas Luft im Tabellenkeller. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die SSV Blau-Weiß Gersdorf wurde der Favoritenrolle gerecht.

Der Gast legte los wie die Feuerwehr und kam vor 40 Zuschauern durch Philipp Rother in der vierten Minute zum Führungstreffer. Bereits in der elften Minute erhöhte Andi Amthor den Vorsprung der Mannschaft von Coach Birkenkampf Andre. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Arnd Richter, der noch im ersten Durchgang Tom Kästner für Michael Groß brachte (26.). Patrick Richter nutzte die Chance für SSV Fort. Lichtenstein 2 und beförderte in der 38. Minute das Leder zum 1:2 ins Netz. Die Pausenführung der SSV Blau-Weiß Gersdorf fiel knapp aus. Zum Seitenwechsel ersetzte Tim Pätzold von SSV Fort. Lichtenstein 2 seinen Teamkameraden Tom Meichsner. Das Heimteam musste den Treffer von Marcus Lobe zum 3:1 hinnehmen (46.). Durch einen von Eric Kästner verwandelten Elfmeter gelang SSV Fort. Lichtenstein 2 in der 50. Minute der 2:3-Anschlusstreffer. Sven Schleife versenkte die Kugel zum 4:2 für die SSV Blau-Weiß Gersdorf (66.) Mit dem zweiten Treffer von Richter rückte SSV Fort. Lichtenstein 2 wieder ein wenig an die SSV Blau-Weiß Gersdorf heran (82.). In der Nachspielzeit besserte Schleife seine Torbilanz nochmals auf, als er in der 93. Minute seinen zweiten Tagestreffer für die SSV Blau-Weiß Gersdorf erzielte. Letztlich konnte sich SSV Fort. Lichtenstein 2 nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen die SSV Blau-Weiß Gersdorf bekam man die Grenzen aufgezeigt.

Die Abwehrprobleme von SSV Fort. Lichtenstein 2 bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden von SSV Fort. Lichtenstein 2 liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 29 Gegentreffer fing. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SSV Fort. Lichtenstein 2 noch ausbaufähig. Nur vier von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich. Mit nun schon sechs Niederlagen, aber nur drei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten von SSV Fort. Lichtenstein 2 alles andere als positiv.

Im Tableau hatte der Sieg der SSV Blau-Weiß Gersdorf keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz sechs. Die Angriffsreihe der SSV Blau-Weiß Gersdorf lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 28 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die SSV Blau-Weiß Gersdorf ist seit vier Spielen unbezwungen. Am kommenden Sonntag trifft SSV Fort. Lichtenstein 2 auf TSV Crossen 2, die SSV Blau-Weiß Gersdorf spielt am selben Tag gegen VfL 05 Hohenstein-E. 2.

SSV spielt nicht spritzig genug und verliert 1:3 gegen Germania Chemnitz

Die Landesklasse-Fußballer des SSV Fortschritt Lichtenstein haben am Sonntag zu Hause gegen Germania Chemnitz mit 1:3 verloren. Dabei starteten sie jedoch gut in die Parte und ließen die Gäste nicht zu Entfaltung kommen. Doch in der 20. Minute durchbrach Chemnitz die Lichtensteiner Abwehr und kam durch Ronny Schweinitz zum 1:0. In der Folge blieben die Gäste am Drücker und stellten schnell auf 2:0. Torschütze war diesmal Dan Herbig, der per Distanzschuss traf.

Die zweite Hälfte begann schleppend, es gab vorerst kein großes Aufbäumen aufseiten der Lichtensteiner. Wie aus dem Nichts fiel dann aber der Anschlusstreffer. Nach einer guten Kombination stand Nicklas Richter am langen Pfosten völlig blank und musste bloß noch einschieben. Mitten in der Lichtensteiner Drangphase erzielten die Gäste durch Eric Arnold das 3:1. Nur kurze Zeit später hatte der SSV die große Möglichkeit zum erneuten Anschlusstreffer, als es einen berechtigten Foulelfmeter gab. Doch Germania-Schlussmann Nico Gellner konnte den Schuss von Johannes Gemeinhardt parieren. So blieb es am Ende bei der 1:3-Niederlage.

SSV-Coach Mirko Ullmann ärgerte sich vor allem über die ersten beiden Gegentore: „Das waren keine klaren Chancen, sondern einfach nur lang geschlagene Bälle, bei denen mein Team in der Defensive schlecht aussieht.“ Trotzdem lobte Ullmann seine Mannschaft, die sich auch selbst viele Chancen herausspielte, für ein gutes Heimspiel.

Lars Ordon für Freie Presse © Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG

Lok Zwickau AH – SSV Lichtenstein AH 2:2 (2:0)

Ein hartes Stück Arbeit wurde unseren Alten Herren beim Gastgeber aus Zwickau (Eisenbahner) am Freitag abverlangt. Bei leicht regnerischem Wetter und einem gut bespielbaren Kunstrasen, der jedoch aufgrund der Nässe jede Ungenauigkeit im Passspiel bestrafte, starteten die Gastgeber besser in die Partie. Mit eng am Mann stehenden Verteidigern und auch einer gewissen Portion an Geschwindigkeitsfußball (für Altherrenverhältnisse) war Zwickau anfangs die bestimmende Mannschaft, mit den zwingenderen Chancen. Das Lichtenstein in der Lage ist dem entgegenzuhalten, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben und wurde auch im Spielverlauf mehr und mehr umgesetzt. In der 17. Minute, folgte die erste hochkarätige Chance der Gastgeber. Nachdem Schwenke 25 Meter vorm Tor eigentlich regelkonform gegen den Angreifer klärte, erfolgte trotzdem der Pfiff des Schiedsrichters. Der daraus resultierende Freistoß führte zur 1:0 Führung, nachdem der Schütze eine ordentlichen „Strahl“ ausgepackt hatte. Lichtenstein zeigte sich wenig geschockt und spielte ordentlich nach vorn, konnte aber die anfangs erwähnten Ungenauigkeiten noch nicht ablegen. Nach weiteren Halbchancen auf beiden Seiten, gab es in der 31. Minute erneut Freistoß für die Zwickauer, den sie auch konsequent, wenn auch schmeichelhaft nutzten. Keeper Titze, der keinen guten Tag erwischte, musste erneut hinter sich greifen! PAUSE. Nach dem Seitenwechsel zeigte Lichtenstein sofort, dass man hier noch eine Schippe drauflegen kann und nicht gewillt ist, Geschenke zu verteilen. Die erste gute Möglichkeit nutzte dazu Schwenke in der 41. Minute per Foulelfmeter, nachdem Wilkerling von den Beinen geholt wurde. Das Spiel wurde jetzt auch etwas hitziger, konnte aber schnell beruhigt werden, weil der Schiedsrichter seine unparteiische Linie im zweiten Durchgang besser umsetzte als zuvor. In der 54. Minute erzielte Vogel den längst überfälligen Ausgleich, nachdem er sich energisch über links durchsetzen konnte und mit Übersicht ins lange Eck abschloss, vorbei am sehr guten Keeper der Zwickauer. In der Schlussphase drückte Zwickau nochmal gewaltig auf den Sieg (u.a. Aluminiumtreffer), konnte aber kein Kapital mehr daraus schlagen. Objektiv betrachtet, geht das Remis für beide Seiten völlig in Ordnung und war für alle Zuschauer Werbung für den Altherrenfußball. Moralisch gesehen gewinnen hier subjektiv die Gäste aus Lichtenstein, die mit viel Investition und Kämpferherz die Niederlage abgewandt haben. Ganz stark Männer! (SH9)

Es spielten:

Titze, Frenzel, Marasus, Schwenke, Klötzer, Wache, Müller, Vogel, Reers, Wilkerling, Hempel (Dölling, Schneider)

Vorschau auf das Wochenende

FC Stollberg – SSV Lichtenstein 1:1 (1:0)                         

Nun hat es auch den FCS erwischt. Beim 1:1 gegen Lichtenstein gab das Team in dieser Landes-klasse-Saison erstmals zuhause Punkte ab. Passend zum Herbst wurde es auch auf dem Platz farbig.

Ein Heimspiel hatten am Sonntag nicht nur die Landesklasse-Fußballer des FC Stollberg, sondern auch Mirko Ullmann. Der Trainer von Fortschritt  Lichtenstein reiste zum Gastauftritt seines Teams im Glückauf-Stadion nicht mit seiner Mannschaft, sondern unternahm einen kurzen Spaziergang von seiner Stollberger Wohnung aus. „Das war vorher s vereinbart und auch ziemlich bequem“, so der frühere CFC-Stürmer. Selbst bis November 2017 Trainer beim FCS, sei die Partie keine Besondere gewesen. „Sicher freut man sich, alte Bekannte wieder zu begrüßen. Von meinen früheren Spielern sind ja auch noch einige da. Aber letztlich ging es für Stollberg um drei Punkte und für uns auch“, so Ullmann.

Einen Dreier nahm am Ende allerdings keines der beiden Teams mit, die sich stattdessen friedlich 1:1 trennten. Wobei „friedlich“ so eine Sache ist. Denn auf dem Stollberger Kunstrasen ging es recht rustikal zur Sache. Zehn Mal Gelb und einmal Rot für den Lichtensteiner Rico Bär zückte der Schiedsrichter. Für ein Allerweltsfoul, wie Ullmann konstatierte. „Die Rote eine Viertelstunde vor Schluss war ein Witz.“ Sein Gegenüber Bernd Eichenmüller sah das ganz anders. Er haut meinem Spieler den Ellenbogen ins Gesicht. Klare Tätlichkeit“.

Insgesamt sahen die 100 Zuschauer ein Spiel auf schwachem Niveau, mit viel Stückwerk auf beiden Seiten. Die Stollberger Führung fiel nach einem Eckball. „Bei einem Eckball darf niemals ein Stürmer in der Mitte mit dem Fuß an den Ball kommen. Das geht gar nicht“, so Ullmann. Der Ausgleich seines Teams in Unterzahl, drei Minuten vor dem Abpfiff, war dann allerdings noch deutlich kurioser. Stollbergs junger Keeper Fabian Müller sprang an einem langen Ball vorbei, der auf dem Rücken eines Stollberger Verteidigers landet. Von dort fand die Kugel den Weg zu Ex-Profi Sebastian Helbig (Leverkusen, Cottbus), der nur noch einschieben musste. „Bei diesen Bedingungen muss sich ein Torwart während des Spiels warm halten. Das hat er versäumt und dann hatte er in dieser Situation die Spannkraft nicht. Aber er wird daraus lernen“, so Eichenmüller. In der Tabelle fielen beide Teams zurück: Stollberg auf Platz 8, Lichtenstein auf Rang 10.             © Copyright Freie Presse Stollberg

Der Spielbericht aus Sicht der Freien Presse Stollberg. Fazit: Hätte man sich auf Fußball konzentriert und gespielt was man kann und der Trainer vorgibt, wäre mehr drin gewesen #NUR_DER_SSV#

 

 

 

SSV Lichtenstein AH – ESV Zschorlau AH 4:0 (0:0)

Glick Auf ihr Leit“ hieß es am Freitagabend bei den Alten Herren als gastgebende Mannschaft, für die aus dem Erzgebirge angereiste Altherrenmannschaft des ESV Zschorlau. In einer kurzweiligen Begegnung trugen beide Teams von Beginn an ihre spielerische Linie vor, wobei Lichtenstein die etwas besser Klinge spielte. So boten sich im ersten Durchgang mehrere gute Chancen in Führung zu gehen, aber die temporäre „Abschlussschwäche“ zieht sich in dieser Saison wie ein roter Faden durch die Mannschaft. Die Zschorlauer bauten ihre Angriffe ruhig und sachlich aus der eigenen Hälfte auf, operierten teilweise mit langen Bällen, die aber auf dem glitschigen Rasen meist eine Beute von Keeper Titze wurden. Da die SSV Abwehr sehr sicher stand, gab es kaum Torabschlüsse der Gäste und es ging mit einem aus Gästesicht schmeichelhaftem Remis in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war Lichtenstein weiter am Drücker und rückte nicht von seiner spielerischen Linie ab, was sich umgehend auszahlen sollte. Der „Dosenöffner“ war diesmal Thomas Reers, mit feinem Schuss in den Winkel, nach vorangegangenem Pass von Wache. Kurz darauf wurde Klötzer aus der Mittelfeldzentrale auf Reisen geschickt und regelwidrig ins Straucheln gebracht. Der umsichtige Schiedsrichter wartete jedoch den Vorteil ab, was Klötzer im Nachsetzen die zweite Chance bot und der Ball im Netz landete. In der Folge konnte Zschorlau etwas mehr Fahrt aufnehmen und hätte mit mehr Durchschlagskraft für den Anschlusstreffer sorgen können, da Lichtenstein kurzzeitig die Zügel lockerer ließ. Ebenfalls konnte sich der Zschorlauer Schlussmann mehrfach auszeichnen und zeigte eine starke Leistung. Für letztlich klare Verhältnisse sorgte in der 65. Minute erneut Reers, mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, nach Vorlage Hempel. Den Schlusspunkt setzte Schneider aus Nahdistanz, nach Eckball Wache und präziser Kopfballverlängerung von Frenzel. Zschorlau tauchte auch nochmal vielversprechend in der Lichtensteiner Hälfte auf, aber Mario Monden konnte den durchstartenden Angreifer mustergültig ablaufen. Lichtenstein gewinnt dieses Spiel verdient und hätte im Grunde höher gewinnen müssen. Trotz allem steht erneut die Null auf eigener Seite und das ist Ausdruck einer konzentrierten und auch laufintensiven Vorstellung. Nächste Woche sind die Alten Herren zu Gast bei den Eisenbahnern in Zwickau. (SH9)

Es spielten:

Titze, Dölling, Faber, Monden, Brix, Klötzer, Sieber, Vogel, Reers, Schneider, Hempel (Wache, Frenzel)

Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Fußball-Trainer Mirko Ullmann kehrt am Wochenende in der Landesklasse mit Fortschritt Lichtenstein an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Bis vor zwei Jahren trainierte er noch den FCStollberg, am Sonntag gastiert er mit den Lichtensteinern im Glück-auf-Stadion des Aufsteigers.

„Die Stollberger stellen aktuell die beste Heimmannschaft der Liga, das wird natürlich ein schweres Spiel. Aber es wird auch Maßnahmen geben, um dagegen zu halten“, sagt SSV-Trainer Mirko Ullmann. Dabei wird er auf einen dezimierten Kader zurückgreifen müssen. Sieben Spieler fallen aktuell bei der SSV aus, weitere seien laut Ullmann angeschlagen. „Das ist jedoch keine Not-Elf. Es wird eine ordentliche Mannschaft auf dem Platz stehen“, so der Trainer. „Wir müssen unsere Zweikämpfe gewinnen und die richtige Mentalität zeigen. Dann hast du in der engen Liga in jedem Spiel eine Chance“, sagt der Coach des Tabellenachten aus Lichtenstein. (pme)

Landesklasse 9. Spieltag – So., 14 Uhr: FC StollbergSSV Fortschritt Lichtenstein (Glückauf-Stadion)

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Vorschau auf das Wochenende

Die Landesklasse-Fußballer aus Lichtenstein haben auswärts in Zwickau mit 3:1 gewonnen. Für die Kuriosität des Tages sorgte jedoch der Schiedsrichter

Die Spiel- und Sportvereinigung Fortschritt Lichtenstein hat beim ESV Lok Zwickau am Sonntag im Sportzentrum Marienthal das Westsachsenderby in der Fußball-Landesklasse für sich entschieden und seine Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg damit beendet. Am Ende siegten die Lichtensteiner klar mit 3:1 (2:0).

Das Spiel begann turbulent: Lok Spieler Luke-Leon Neuper hatte die erste gute Möglichkeit im Spiel. Doch sein sehenswerter Seitfallzieher führte nicht zum Torerfolg. Doch die SSV versteckte sich auch nicht, und so gelang ihnen nach der ersten Ecke von Dominic Oertel durch Pierre Börner per Kopf das 1:0 (10.). Kurz vor Ende der ersten Hälfte hatte Neuper erneut eine gute Torchance. Doch sein Kopfball ging daneben. Da sich SSV-Mittelfeldspieler Dominic Oertel kurz vor der Pause verletzte und ausgewechselt werden musste, gab es eine mehrminütige Nachspielzeit. Diese nutzten die Lichtensteiner zum 2:0. Rico Bär leitete auf der linken Seite für Nicklas Richter das 2:0 ein (45+2).

„Die erste Halbzeit von uns war klasse und optimal. Hinten heraus hat uns durch die zahlreichen Ausfälle die Kraft gefehlt und wir hatten auch einige Male Glück“, betonte SSV-Trainer Mirko Ullmann. Bei Lichtenstein fehlten mit Kaspar, Herold (Urlaub), M. Weiß und D. Weis (verletzt), Helbig und Schulz (krank) insgesamt sechs Spieler. Neu hinzu kommt nun auch noch Dominic Oertel.

Die Marienthaler hingegen traten wie schon zuletzt in ihrer stärksten Besetzung an, mehr als der Anschlusstreffer von Philipp Mitzscherling in der 58. Minute war jedoch nicht drin. Insgesamt betrachtet war es viel zu wenig, was das Team in den 90 Minuten bot. Recht klare Worte dazu fand auch Lok-Trainer Sven Döhler: „Eine enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft, insbesondere in der ersten Halbzeit. Die Lichtensteiner waren uns in dieser Zeit in allen Belangen überlegen und man hat gemerkt, dass sie den Sieg wollten. Nach der Pause haben wir mit Kampf und Laufbereitschaft gut gegengehalten, aber versäumt, unsere vier bis fünf klaren Chancen zu nutzen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Lichtensteiner.“ Für Zwickau traf Steven Kretschmar im zweiten Abschnitt einmal den Pfosten (51.) und einmal die Latte (90+3). In der 71.Minute sorgte Rico Bär für die endgültige Entscheidung, als er einen Freistoß sehenswert im Zwickauer Gehäuse unterbrachte. Durch den Sieg klettert die SSV auf Tabellenplatz 8.

SSV-Spieler Johannes Gemeinhardt: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und das 1:0 war sehr wichtig. In der zweiten Halbzeit hat Lok alles nach vorn reingehauen und Vollgas gegeben. Der verwandelte Freistoß in den linken Winkel zum 3:1 war der Genickbruch für Lok Zwickau.“

Gegen Ende des Spieks kam es zu einer Kuriosität. Schiedsrichter Heiko Prang verletzte sich so schwer, dass er nicht weitermachen konnte. Für ihn übernahm sein Kollege Florian Stracke das Spielgeschehen.

Von Reiner Thümmler

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SSV Fortschritt Lichtenstein 2.MM
Auflaufen beim direkten Tabellennachbarn.
Nach der Pflichtspielpause am vergangen Wochenende heißt es nun Punkte vom direkten Konkurrenten
SpG TV Oberfrohna 1862/TuS Falke Rußdorf entführen und somit den Abstand auf die gefährdeten Plätze zu erhöhen.
Es wird jedoch alles andere als ein leichtes Unterfangen werden und ihr könnt euch sicherlich auf ein spannendes
Spiel freuen.

Ähnliche Ausgangssituation trifft auch auf unsere Erste zu, welche beim ESV Lok Zwickau auflaufen wird.
Die vermeintlich leichteste Aufgabe hingegen hat unsere Dritte, welche Zuhause in Heinrichsort gegen den ACL
Zwickau antreten darf.
Mit Ausfällen aufgrund Verletzungen, Grippe und Urlaub haben der weilen alle drei Mannschaften zu kämpfen.
Wir wünschen allen maximale Erfolge und freuen uns auf Eure Unterstützung.
Eure SSV II

Grippewelle erschwert Derby-Vorbereitung

Fußball-Landesklasse: Fortschritt Lichtenstein will beim Tabellennachbar ESV Lok Zwickau punkten

Derbys bergen stets eine gewisse Brisanz in sich. Wenn beide Teams Tabellennachbarn sind und zuletzt nicht viel gepunktet haben, steigt die Spannung nochmals an. So auch vor dem Westsachsen-Duell zwischen dem ESV Lok Zwickau und Fortschritt Lichtenstein in der Fußball-Landesklasse.

Nach einem guten Start in die Saison warten die Lichtensteiner seit fünf Spieltagen auf einen Sieg. In der Tabelle rutschte der zwischenzeitliche Spitzenreiter so bis auf Rang 11 ab. Mit acht Zählern auf dem Konto sind die Abstiegsränge drei Punkte entfernt – und dennoch kein Grund, um in Panik zu verfallen. „Wir haben uns von den guten Platzierungen zu Beginn nicht blenden lassen“, sagt Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann. Schon vor der Saison sei klar gewesen, dass es in der ausgeglichen Liga schwer werden würde. Trotz der Pause am vergangenem Wochenende verlief die Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag nicht reibungslos. Grund sind personelle Probleme. „Eine Grippewelle hat sechs, sieben Jungs bei uns erwischt. Dazu kommen die Verletzten und einige Urlauber“, erklärt Ullmann. Zum Glück hätten sich für das interne Testspiel gegen die zweite Mannschaft des Vereins genügend Spieler gefunden. „Wir wollten noch ein paar Dinge ausprobieren“, sagt Ullmann, der bis Sonntag noch auf den ein oder anderen Rückkehrer aus dem Krankenbett hofft.

Die Zwickauer werden dagegen wohl fast ihren kompletten Kader zur Verfügung haben. Mit Abwehrspieler Dawud Nur Hussein ist lediglich ein Spieler erkrankt, während Kapitän Martin Sommer nach seiner abgesessenen Sperre wieder zur Verfügung steht. In den vergangenen zwei Wochen habe die Mannschaft laut Lok-Co-Trainer Hans-Ulrich Filler im Training gut mitgezogen: „Gegen Lichtenstein wollen wir mit einer engagierten Leistung in die Erfolgsspur finden.“

Denn auch der ESV hat seit vier Spieltagen nicht mehr gewonnen und ist mit zehn Punkten als Zehnter direkter Tabellennachbar der Lichtensteiner – was für SSV-Trainer Mirko Ullmann aber keinen Vorteil für das Fortschritt-Team bedeutet: „Das macht die Partie nicht einfacher, weil Lok auch unbedingt weiter punkten muss.“ (ewer/rr)

Landesklasse 8. Spieltag – So., 15 Uhr: ESV Lok Zwickau – SSV Fortschritt Lichtenstein (Sportzentrum Marienthal).

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Vorschau auf das Wochenende

Samstag und Sonntag spielfrei. Unsere Nachwuchskicker haben Ferien – allen viel Spaß.

Bei den Herren ist Länderspielpause – sprich für die Amateure Pokal und da haben wir ja spielfrei. 

Schönes Wochenende – wer Abwechslung sucht : Sonntag 15 Uhr Volleyball im Sportzentrum

SV Hartenstein AH – SSV Lichtenstein AH 2:1 (1:0)

Mit einer ärgerlichen und vor allem völlig unnötigen Niederlage (die 4. im Saisonverlauf) kehrten unsere Alten Herren am Freitag vom Auswärtsspiel in Hartenstein zurück. Bei besten äußeren Bedingungen begann das Spiel recht ausgeglichen, wobei sich in der Anfangsphase schon zeigte, dass Lichtenstein zwar wenig Mühe im Verteidigen hatte, aber die Offensivaktionen im letzten Drittel des Spielfeldes mit zu wenig Tempo, Ideenlosigkeit und einer Vielzahl an Ungenauigkeiten und technischen Schwächen vorgetragen wurden. Man kann nicht behaupten, dass es keine Möglichkeiten gab in Führung zu gehen, aber die letzte Konsequenz fehlte völlig. Die Hartensteiner, die es clever spielten und jeden der Lichtensteiner Angriffe mit einer Überzahl an verteidigenden Spielern empfingen, konnten im Verlauf mehr eigenen Angriffsdruck entwickeln. Ausdruck dessen war der Führungstreffer in der 30. Minute durch Flamich, nach eklatantem Stellungsfehler in der Abwehrreihe. Zur Pause fand Trainer Gruner klare Worte und man war sich einig, dass die wahrscheinlich schlechteste Halbzeit im Jahr 2019 keine Fortsetzung finden soll. Mit mehr Dampf auf dem Kessel ging es dann auch nach der Pause weiter. Lichtenstein war jetzt spielbestimmend und konnte sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Was fehlte, waren Tore. Die Spielzüge liefen jetzt trotzdem flüssiger und auch genauer, aber die unzähligen Torabschlüsse (…fast Jeder durfte mal ran) landeten entweder in der 1. Etage oder wurden vom aufmerksamen Gästekeeper Kellermann entschärft. Mit zunehmender Spielzeit stieg dann auch der „Puls“ bei einigen Spielern, was zu kleineren Unsportlichkeiten führte, die sowohl auf Heim- als auch auf Gästeseite völlig unnötig und indiskutabel sind. Fußball wurde auch noch gespielt und so kam es wie es kommen musste, wenn du vorn die Dinger nicht reinmachst. Der Hartensteiner Rudolph fasste sich in der 68. Minute ein Herz und ging mit viel Zug und Tempo durch drei unserer Abwehrspieler Richtung Tor und erzielte das 2:0 für den Gastgeber. Fast im Gegenzug konnte Schneider, nach Zuspiel von Reers noch den Anschlusstreffer herstellen, der aber zu spät kam, um dem Spiel eine Wendung zu geben. Als Fazit kann man festhalten, dass an diesem Abend das effektivere Team gewonnen hat und Lichtenstein sich vorwerfen muss, die erste Halbzeit verpennt zu haben. Positiv sei noch erwähnt, dass nach dem Schlusspfiff das obligatorische „Shake-Hands“, als Ausdruck des gegenseitigen Respekts, die Gemüter wieder auf Normalniveau brachte, so wie es von gestandenen Altherren zu erwarten ist. Sport frei! (SH9)

Es spielten: Titze, Faber, Schwenke, Marasus, Brix, Sieber, Groß, Hempel, Vogel, Klötzer, Reers (Schneider, Wache, Monden, Müller)

SSV Lichtenstein – SV Merkur 06 Oelsnitz 2:4 (2:3)

Gut gestartet ist auch die SSV Fortschritt Lichtenstein bei der 2:4-Heimniederlage gegen den SV Merkur Oelsnitz. Per Doppelschlag stellten Rico Bär (16.) und Johannes Gemeinhardt (17.) auf 2:0 für Lichtenstein. Doch noch vor der Pause drehten die Oelsnitzer die Partie und gingen mit einer 3:2-Führung in die Kabinen. Der letzte Treffer des Durchgangs fiel nach einem fragwürdigen Elfmeter. „Die Führung für Oelsnitz war verdient. Unsere Anfangsphase war sehr stark, aber danach haben wir das Fußballspielen plötzlich komplett eingestellt“, sagte SSV-Trainer Mirko Ullmann.

In der 63. Minute erhöhte Oelsnitz auf 4:2. Lichtenstein verbuchte noch zwei Großchancen durch Bär (75.) und Börner (87.), doch auch die Gäste blieben bei Kontern stets gefährlich. „Fußballerisch war es zu wenig von uns“, sagte Ullmann, der aber auch Positives gesehen hat: „In den nächsten Wochen sollen wieder Punkte gesammelt werden.“

Lichtenstein II brauchte und erkämpfe sich drei Punkte

Vor 50 Zuschauern, war das Match erst wenige Momente alt, da köpft Baas nach einer Ecke die Gäste in Führung.
Lichtenstein lässt sich davon, aber nur wenig beeindrucken und schlägt mit dem Tor von Niklas Gerber prompt zurück.
In der 14. Minute dreht Patrick Richter, nach guter Einzelleistung von Tom Kästner, die Partie zu Gunsten des Heimteams.
Die zahlreichen Zuschauer sehen ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, Julian Kister macht in der 23. Minute das 3:1 für die SSV Lichtenstein II.  Die Gäste können in der 30. Minute, wiederum durch Baas, noch vor der Halbzeit verkürzen.
Nur fünf Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff ist es Julian Kister, der mit seinem zweiten Treffer, den zwei Tore Vorsprung wieder herstellt.  Lichtenstein stellt jetzt taktisch um und bringt mit Michael Groß und Erik Kästner, für Kenny Fischer und Frank Junghans zwei defensiv Spezialisten auf´s Feld.  Die Gäste kommen in der 74. Minute per Elfmeter noch einmal auf 4:3 ran.
Die vielbeinige Heimabwehr und der gut aufgelegte Florian Gebhardt können aber alle weiteren Chancen der Gäste zunichte machen.

Somit sind die 3 Punkte dank großer Mentalität und absoluten Siegeswillen eingetütet.

Am bevorstehenden Wochenende haben unsere Kicker „frei“ bevor es am 20.10.2019 12:45 Uhr auf SPG TV Oberfrohna 18622 / TUS Falke Russdorf weiter geht.

Da unser Hybridrasen im Jahn Stadion nicht so mit Regen kann , mussten für heute alle Heimspiele des Nachwuchses abgesagt werden

SSV AH – Lugauer SC AH 3:1 (3:1)

Am Freitag empfing die SSV zum Rückspiel die Altherrenvertretung des Lugauer SC im Jahnstadion. Dass die Gäste nicht auf ein Déjà-vu vom Hinspiel (1:8) aus waren, zeigte sich in deren ambitionierten Aufstellung und deutlich verbesserter Spielkultur. Trotzdem waren die SSV´ler zu Beginn die feldüberlegene Mannschaft und konnten sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Man verpasste allerdings, die herausgespielten Chancen in Tore umzumünzen. Lugau setzte auf das „schnelle Umschalten“ nach Abwurf des Torwarts oder dem abgefangenen Ball, was Lichtenstein teilweise Probleme bereitete, da die Rückwärtsbewegung der Offensive zu inkonsequent war. Die sich bietenden Chancen spielte Lugau allerdings mit zu wenig Tempo und Durchschlagskraft zu Ende, so dass meist Endstation an der sehr gut agierenden Abwehrreihe der SSV war. In dieser Phase des Spiels hätte Lichtenstein sich nicht über einen Rückstand beklagen können. Für den ersten Torjubel sorgte dann aber doch der Gastgeber. In der 21. Minute setzte sich Hempel über links durch, legte im Strafraum quer auf Schneider, der im ersten Versuch noch am guten LSC-Schlussmann scheiterte, den Nachschuss dann aber versenkte. Nur sieben Minuten später spielte Reers einen feinen Pass aus der Mittelfeldzentrale, den Klötzer aufnahm und flach ins lange Eck abschließen konnte 2:0. Lichtenstein blieb weiter am Drücker, stand aber in der Summe etwas zu hoch, was eingangserwähnte Anfälligkeit bei Kontern zur Folge hatte. Daraus resultierte auch der 2:1 Anschlusstreffer von Lugau in der 36. Minute, bei dem der Stürmer wenig Mühe hatte zu vollenden, allein vor Keeper Titze auftauchend. Die postwendende Antwort folgte auf dem Fuß. Quasi im Gegenzug spielte Lichtenstein sich gut in die gefährliche Zone, wo Hempel nach Doppelpass mit Schneider mit einem Schlenzer ins lange Eck dem Keeper keine Abwehrchance ließ. PAUSE. Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit, wobei der läuferische Vorteil jetzt klar auf Seiten der Gastgeber lag. Tore fielen keine mehr, trotz gut herausgespielter Angriffe und die Lugauer hatten zum Ende hin kräftemäßig nicht mehr viel entgegenzusetzen. Lichtenstein gewinnt verdient dieses Spiel gegen eine gute Lugauer Mannschaft und bleibt im Jahr 2019 weiter zu Hause ungeschlagen. (SH9)

Es spielten:

Titze, Monden, Brix, Marasus, Schwenke, Sieber, Groß, Hempel, Wache, Klötzer, Schneider (Reers, Wilkerling, Dölling, Faber)

 

Vorschau auf das Wochenende

Im einzigen Samstagsspiel der Fußball-Landesklasse haben sich der VfB Fortuna Chemnitz und der SSV Fortschritt Lichtenstein 0:0 getrennt. Für die Fortschritt-Kicker war der Punkt keineswegs glücklich, sondern durchaus verdient. Von Beginn an war es eine ausgeglichene Partie, in der die Gäste zunächst die besseren Aktionen hatten. Lichtenstein erzielte sogar das Führungstor durch Johannes Gemeinhardt, dass aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aber keine Anerkennung fand.

Die Hausherren kamen dann besser ins Spiel und hatten selbst zwei gute Chancen zur Führung. Im zweiten Durchgang war der Spielverlauf ähnlich. Lichtenstein startete gut und hatte durch Tobias Herold eine Großchance. Doch als er alleine auf VfB-Keeper Jens Voigt zulief, wurde er von Schiedsrichter Pascal Schneider zurückgepfiffen. Dieser hatte etwa 30 Meter vor dem Tor ein Foul an einem SSV-Akteur gesehen und den Vorteil etwas zu früh abgepfiffen.

Doch Lichtenstein blieb dran. Und die Chancen auf einen Auswärtssieg sollten nach 68 Minuten weiter steigen. Denn nach einem Platzverweis agierte die Heimelf nur noch zu zehnt. Die Gäste spielten nun auf Sieg, hatten aber bei einem Pfostenschuss der Fortunen auch Glück. So blieb es am Ende beim torlosen Remis, mit dem auch der Lichtensteiner Trainer Mirko Ullmann gut leben konnte. (ord)

Vorschau auf das Wochenende


In der Fußball-Landesklasse hat sich Fortschritt für eine couragierte Leistung nicht belohnt. Die Gäste aus Glauchau übernahmen derweil die Tabellenführung.

 Die Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein haben das Landesklasse-Derby gegen den VfB Empor Glauchau zu Hause knapp mit 1:2 (1:1) verloren. Ein Punktgewinn wäre aber laut SSV-Coach Mirko Ullmann aber absolut verdient gewesen. Ihm tat es vor allem für seine Spieler leid, die einen großen Aufwand betrieben hatten.

Lichtenstein hatte bereits nach zwei Minuten die erste dicke Chance. Nach einem Eckball köpfte Abwehrchef Toni Schmidt aufs Tor, der platzierte Ball wurde auf der Linie geklärt. Doch auch der VfB Empor spielte gut mit. In der 12. Minute gingen die Gäste nach einem Freistoß in Führung. Christian Jäger versenkte den Ball aus gut zwanzig Metern im Winkel, SSV-Keeper Steve Müller hatte keine Abwehrchance.

Die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt und spielten weiter nach vorn. Erneut schaltete sich g Schmidt in die Offensive ein und prüfte mit einem satten Schuss Gäste-Keeper Tom Seyfarth. Dieser parierte, der Ball trudelte Richtung Torlinie und wurde von Benjamin Aurich auf der Linie geklärt. In der 31. Spielminute sollten die Mühen des Heimteams belohnt werden. Nach einem scharf getretenen Freistoß von Rico Bär markierte Pierre Börner per Kopf den Ausgleich.

Im zweiten Durchgang ließen es beide Teams etwas langsamer angehen, die klaren Torchancen fehlten zunächst. Nach einer Stunde nahm die Partie wieder Fahrt auf. Zuerst hatte Marvin Thiele die Führung für Glauchau auf dem Fuß, Fortschritt-Keeper Müller machte diese aber zunichte. Quasi im Gegenzug hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. Doch der Schuss von Johannes Gemeinhardt wurde in höchster Not geklärt. Das Spiel war nun völlig offen, beide Teams wollten den Sieg. Die besseren Karten hatten dabei die Glauchauer. Nach einer guten Kombination stand Nick Reumann eine als Abnehmer einer scharfen Flanke am langen Pfosten bereit und nickte den Ball zur erneuten Gäste-Führung über die Linie (63.). Die Partie wurde nun härter. Die Fortschritt-Kicker versuchten alles um noch zum Ausgleich zu kommen, doch ihre Versuche blieben erfolglos.

Die 120 Zuschauer sahen ein gutes Derby. Auch die Feier zum 50-jährigen Stadionjubiläum wurde gut angenommen. Die Besucher kamen auf ihre Kosten und auch die Kleinsten hatten in der Hüpfburg und dem Fußball-Parcours ihren Spaß. Der VfB Empor Glauchau wiederum feierte neben den drei Zählern den Sprung an die Tabellenspitze. (ord)

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SSV Lichtenstein II – SV 1861 Ortmannsdorf

Wiedergutmachung gelungen!!!

Lichtenstein wollte alles in das Spiel investieren, was man zuletzt vermissen ließ.
Mit konsequenter Zweikampfführung und absoluter Entschlossenheit führte Kapitän Ricardo Goller, seine Mannschaft auf das Feld.
Der erste gute Angriff in der 13. Minute führte auch gleich zum nötigen Erfolg. Marcus Löffler steckt klasse auf Julian Kister durch,
welcher mit Tempo am herauseilenden Torhüter vorbei geht und anschließend ins leere Tor einschiebt.
Lichtenstein bleibt danach am Drücker und spielt gut und geduldig mit den zwei Innenverteidigern Tom Meichsner & Kenny Fischer clever hinten raus.
Die nächste gute Chance hatte dann Moritz Richter, dessen satter Schuss aus etwa 20 Metern an die Latte prallte.
Fünf Minuten später zeigt er aber, was in ihm steckt, überspielt zwei gegnerische Linien mit einem Flachpass, den Niklas Gerber vor dem Torwart nur noch vollenden muss.
Anschließend kamen die Gäste nach einem Konter zu einer guten Chance, welche eigentlich hätte das 2:1 sein müssen,ließen diese aber ungenutzt.
Demoralisiert von dem Spielverlauf kommen die Gäste aus Ortmannsdorf nun kaum noch in die Zweikämpfe und nach guten Anspielen von Tom Kästner und Patrick Richter brauchen Niklas Gerber und Ramon Reisner nur noch einschieben zum sicheren 4:0 Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit wollte man sicher stehen und den Gegner laufen lassen und der eingewechselte Marco Miller brachte auch die sichere Ruhe ins Spiel, um das Vorhaben um zusetzen.
In der 65. Minute musste Christian Egerland im Tor bei einem Distanz Schuss sein Ganzes können aufbringen und verhinderte so überragend den sicheren Einschlag.
Aufgrund des kurzzeitigen Aufbäumens der Gäste kam die SSV II nun verstärkt zu einigen Kontersituationen, welche aber ungenutzt blieben.
Kurz vor dem Schlusspfiff dann erbrachte aber doch noch ein solcher Konter den 5:0 Endstand.
Wieder war es Marcus Löffler, der gut auf Kister in den Lauf steckte. Dadurch drang Kister in den 16er ein, dessen Abschluss aus spitzen Winkel
konnte der gegnerische Torhüter lediglich abprallen lassen und Ramon Reisner drückte den Ball souverän über die Linie.

Letztendlich ein verdienter Sieg, der in der Höhe vielleicht etwas zu hoch ausfällt.
Ein dank geht an dieser Stelle auch an die stets fair spielenden Gäste, die trotz des hohen Rückstandes die Fairness nicht verloren.

Auch den zahlreichen Zuschauern möchten wir danken und freuen uns auf die weiteren Spiele mit euch.

Das war das Wochenende

Ausführliche Berichte und eine Nachschau unseres Stadionfestes „50 Jahre“ folgen

Von Lars Ordon und Torsten Ewers

Seit fünf Jahrzehnten wird im Lichtensteiner Stadion gegen den Ball getreten. Die Fortschritt-Fußballer wollen am Sonntag in Erinnerungen schwelgen – unter anderem an Unkraut-Vernichter.

Die Jubiläumszahl ist mittlerweile aus dem Namen gestrichen. Als die seit 1991 unter dem Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion bekannte Sportstätte 1969 in Lichtenstein eingeweiht wurde, hieß der Name angelehnt an den Geburtstag der DDR „20. Jahrestag“. Seitdem hat sich viel verändert. Eins ist jedoch gleich geblieben: So wie die Fußballer damals zum Eröffnungsspiel einen wichtigen Platz einnahmen, ist die Sportart auch heute noch oft zu Gast. Die Fußball-Abteilung der SSV Fortschritt will den runden Geburtstag des Stadions daher am Sonntag feiern.

Nach der offiziellen Eröffnung um 10 Uhr will sich Fortschritt mit einem Rahmenprogramm samt Musik-DJ frisch rausgeputzt präsentieren. Allerdings nicht ganz so nachhaltig, wie es ein Bauhelfer wohl vor der offiziellen Eröffnung 1969 vorhatte. Neun Jahre Bauzeit hatten anscheinend die Lust an weiteren Arbeiten verdorben. Um sich das fortwährende Markieren der Linien zu sparen, zog der Bauhelfer mit einer Gießkanne Unkraut-Ex für die dauerhafte Lösung los, wie sich Vereins-Urgestein Reiner Schmalfuß noch erinnert. Der fleißige Helfer konnte jedoch noch rechtzeitig aufgehalten werden. Solche und weitere Erinnerungen sollen am Sonntag ausgetauscht werden. Die SSV wünscht sich zahlreiche Gäste. Ausdrücklich richtet sich die Einladung auch an ehemalige Fußballer und Bauhelfer.

Natürlich gibt es auch vom Spielbetrieb seit 1969 viel zu erzählen. Ein Höhepunkt war das Testspiel im Jahr 2007 gegen Erzgebirge Aue. Die 0:12-Niederlage wird sportlich eher schmerzen, doch mehr als 1200 Fans sorgten für eine tolle Kulisse.

Im Alter von 50 Jahren hat das Stadion auch schon das ein oder andere Lifting bekommen. Zuletzt wurde ein Hybridrasen verlegt und zwei Kugelstoß- und drei Weitsprunganlagen gebaut. Zur Einweihung gab es 2017 ein Sportfest der Kleist-Grundschule.

Zur Jubiläums-Feier am Sonntag steht nun wieder der Fußball im Mittelpunkt. Ab 9 Uhr geht es zunächst mit dem Nachwuchs los. Sowohl die E- als auch die F-Junioren messen ihre Kräfte mit dem SV Muldental Wilkau-Haßlau. Um 12.45 Uhr spielt die zweite Männer-Mannschaft des Vereins in der 1. Kreisliga gegen Ortmannsdorf. Höhepunkt ist das Landesklasse-Duell gegen den VfB Empor Glauchau ab 15 Uhr.

Die Glauchauer sind mittlerweile auf Platz 2 der Tabelle geklettert. Dort stand bis zum vergangenen Wochenende noch Lichtenstein, die nach der 1:4-Niederlage auf Rang 5 abrutschten. SSV-Vorstandsmitglied Matthias Stiegler freut sich auf das Duell: „Da ist schon eine Rivalität vorhanden. Glauchau wird sicher auch einige Fans mitbringen.“

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Vorschau auf das Wochenende


FSV Motor Marienberg – SSV Lichtenstein 4:1

Eine verdiente 1:4 (0:2)-Niederlage kassierte Fortschritt Lichtenstein bei Motor Marienberg. Dabei starteten die Gäste gut, doch nach knapp einer Viertelstunde fiel plötzlich das Führungstor für Marienberg – wovon sich Fortschritt nicht mehr erholte. Nach einem Standard rauschte der Ball an Freund und Feind vorbei, den Marienberger Torschuss fälschte SSV-Abwehrchef Toni Schmidt unglücklich ins eigene Tor ab. Pierre Bauer erhöhte in der 26. Minute auf 2:0. Der eingewechselte Pierre Börner erzielte zwar den Anschlusstreffer (52.), doch ab der 69. musste Lichtenstein nach einem Platzverweis in Unterzahl spielen. Kai Hamann (75.) und Clemens Otto (81.) entschieden mit ihren Treffern die Partie für Motor. (ewer/ord)

Bittere 3:0 Niederlage in Wüstenbrand

Fortschritt verschläft die erste viertel Stunde völlig. Kommt nicht richtig in die Zweikämpfe, hat Abstimmungsprobleme und ist nicht konsequent genug bei seinen eigenen zwei Chancen.
Verdient und mit konsequenter Chancenverwertung geht die Heimmannschaft in dieser Zeit mit 3:0 in Front(8`;13`;17`).
Die Gastgeber investierten in dieser Phase alles das, was sich eigentlich Lichtenstein vorgenommen hatte.
Dennoch hatte man 75 Minuten Zeit, das Ergebnis zu egalisieren.
Angetrieben, von der Leihgabe, unserer ersten, Kevin Richter, versuchte man nun den Rückstand zu verkürzen.
Wie es aber, an so einem Tag läuft, führen dann auch die besten Chancen nicht zum erhofften Erfolg. Nicht nur der gut aufgelegte Gästekeeper oder das Aluminium vereitelte einige, auch fehlte das nötige Glück und die letzte Konsequenz an diesem Tag. Mit zunehmender Investition nach Vorn, um endlich den Anschlusstreffer zu erzielen, schwanden dann aber auch zunehmend die Kräfte der Fortschritt Kicker. Dies führte am Ende auch noch zu guten Möglichkeiten für den Wüstenbrander SV, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.
Das wäre aber wohl des Guten zu viel gewesen, und so blieb es beim 3:0 Endstand für den Gastgeber Wüstenbrander SV.

Unsere Nachwuchs Ergebnisse vom Wochenende

Empor Glauchau AH – SSV Lichtenstein AH 0:4 (0:1)

Am vergangenen Freitag waren unsere Alten Herren zu Gast bei Empor Glauchau. Die Zutaten für ein spannendes Spiel waren vorhanden, denn Glauchau hatte in der laufenden Saison bei 14 Spielen nur 3 verloren (Lichtenstein 19/ 3) und konnte auf dem Papier einen torhungrigen Angriff vorweisen, mit immerhin 48 erzielten Saisontoren. Umso ernüchternder waren die erbärmlichen Platzbedingungen für beide Mannschaften auf dem Corsoplatz, die ein kontrolliertes Kurzpassspiel kaum zuließen. Schade eigentlich, denn ein technisch sauberer Fußball hätte das Spiel sehr attraktiv gemacht!Die Gäste begannen sofort druckvoll und wie oftmals hoch verteidigend. Glauchau konnte in der Anfangsphase oftmals nur das Mittel des langen Balls auf den Stoßstürmer vorweisen, was aber kaum für Gefahr sorgte. Die erste große Chance für Lichtenstein bot sich in der 20. Minute, als Schneider halb rechts im Strafraum freigespielt wurde, den finalen Pass auf Wilkerling aber verpasste. Weitere Halbchancen in Form von Fernschüssen folgten, die der gute Empor-Keeper aber entschärfte. Kurz vor der Pause dann der verdiente Führungstreffer für die SSV. Winkler wurde in Minute 37 mit feinem Pass von Wilkerling in den 16er geschickt, der seinen Gegenspieler umspielte und vom „langen Bein“ getroffen, elfmeterreif gestoppt wurde. Sebastian Schwenke verwandelte sicher zur 1:0 Pausenführung. Nach dem Wechsel kam das spielerische Element bei Lichtenstein noch etwas besser zum Tragen, selbst wenn beim Versuch dabei einige Bälle versprangen. Glauchau blieb sich seiner Linie treu, schaffte es jetzt aber mehrfach, zum Torabschluss zu kommen, Titze war aber auf dem Posten. In der 52. Minute erzielte Sieber mit Flachschuss aus 18 Metern das 2:0, nach vorausgegangenem Zuspiel von Reers, der nur zwei Minuten später eine sehenswerte und punktgenaue Flanke von rechts auspackte und Wilkerling in der Mitte bediente, 3:0. Der Wille der Gastgeber schien jetzt gebrochen und Lichtenstein hatte keine große Mühe in der Folge den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Den Schlusspunkt setzte Thomas Reers in der 72. Minute und belohnte sich für seine ansprechende Leistung. Er wurde mustergültig von Vogel im 16er bedient und schloss überlegt mit einem Flachschuss ins lange Eck ab. Sein Tor war gleichzeitig der 100. Saisontreffer der Alten Herren! (SH9)

Es spielten:

Titze, Winkler, Marasus, Schwenke, Brix, Wilkerling, Vogel, Sieber, Reers, Schneider, Hempel (eingewechselt: Dölling, Wache)

Spielgemeinschaft mit SSV III gewinnt 5:1 gegen CallenbergII/St Egidien II

Erste Runde Kreispokal

Die Zweite folgt der Ersten und beendet die Pokalsaison in Runde 1. Somit wird wenigstens der Platz geschont 🤭

Punktspiel Auftakt unserer Nachwuchsteams

SSV Lichtenstein AHOberlungwitzer SV AH 3:1(0:0)

Eine intensive und sehenswerte Begegnung zwischen den langjährigen Rivalen bekamen die Zuschauer am Freitag im Jahnstadion zu sehen, weil beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier spielten. Dennoch lag das Momentum auf Lichtensteiner Seite, die den Spielaufbau der Gäste frühzeitig störten und sich einige Torchancen erspielten. Leider fehlten bei einigen Fernschüssen noch die Justierung bzw. der finale Pass in der Box. Trotzdem war immer Wachsamkeit geboten, denn die technisch versierten Oberlungwitzer setzen sporadisch Duftmarken im Angriffsspiel, ließen aber die Durchschlagskraft vergangener Spiele vermissen. So ging es mit einem gerechten Remis in die Pause. Nach dem Wechsel machte Lichtenstein wieder sofort Druck, verteidigte hoch und stellte frühzeitig die Passwege zu. Mit einer feinen Kombination in der 55. Minute über links, drang der agile Alexander Wilkerling in den Strafraum ein und wurde vom Gegenspieler regelwidrig gestoppt. Ein Foul der Marke harmlos, dennoch ausreichend um den Torabschluss zu verhindern, was auch der gut positionierte Schiedsrichter so bewertete. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sebastian Schwenke sicher zur 1:0 Führung. Drei Minuten später legte Lichtenstein sofort nach. Hempel wurde schön von Sieber bedient, seinen Schuss konnte der gute Oberlungwitzer Torwart noch abwehren, der Nachschuss von Wilkerling landete aber im Netz. Die Gäste versuchten eine Reaktion zu zeigen und boten jetzt noch einmal alles auf. Mit mehreren gefährlichen Eckbällen, die in guter Manier von der SSV Abwehr geklärt werden konnten und zwei gefährlichen Fernschüssen, die Titze wegfischte, wurde die Schlussphase eingeläutet. Resultierend aus einem abgefangenen Ball zogen die Gastgeber einen blitzschnellen Konter über 5 Stationen auf, bei dem SSV-Geburtstagskind Mario Schneider mustergültig bedient wurde, er aber leider die Entscheidung vertagte. Besser gelang es Thomas Reers kurz darauf, mit einem fulminanten und ansatzlosen Strich ins lange Eck aus 18 Metern, der unerreichbar für den Gästekeeper blieb. Den Schlusspunkt setzte Oberlungwitz mit dem durchaus verdienten Ehrentreffer, bei dem Marcel Sonntag (unumstritten bester Mann auf dem Platz) uneigennützig auf seinen Mitspieler querlegte und dieser einnetzte. Lichtenstein gewinnt in der Summe verdient dieses Spiel und konnte mit guten und vor allem schnellen, offensiven Kombinationsspiel die Weichen für den Sieg stellen, ohne das Augenmerk auf die Verteidigungsaufgaben zu verlieren. (SH9)

Es spielten:

Titze, Faber, Schwenke, Brix, Zscherp, Wilkerling, Vogel, Sieber, Groß, Winkler, Hempel (eingewechselt: Reers, Schneider, Dölling)

SSV Fortschritt Lichtenstein-Reichenbacher FC 2:2 (0:0)

Der SSV startete bei einsetzenden Starkregen gut in die Partie. Eine erste Chance gab es nach zehn Minuten durch SSV-Kicker Pierre Börner, der bei seinem Kopfball aber knapp im Abseits stand. Auch Reichenbach mischte gut mit, bis auf einige Halbchancen gab es aber nichts zählbares. Im ersten Durchgang war es vor allem eine umkämpfte Partie, die ganz klaren Strafraumszenen gab es nicht. Im zweiten Durchgang wurde der Regen noch stärker, was dem Spielfluss natürlich nicht gut tat. Nach gut einer Stunde gab es dann Elfmeter für die Gäste. Die Entscheidung danach auf den Punkt zu zeigen war äußerst fragwürdig. RFC-Kapitän Paolo Süß ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zur Führung. Der SSV suchte danach den Weg nach vorn, konnte das gewohnte Kombinationsspiel aber nicht aufziehen. Eine gute viertel Stunde vor Schluss gab es erneut Elfmeter für Reichenbach. Auch diese Entscheidung war umstritten, den SSV-Verteidiger Uwe Schulz war vorher klar umgerissen worden. Maurice Lange war es egal, er stellte auf 0 zu 2. Die Partie schien schon verloren, doch der SSV zeigte eine große Moral. In der 88. Minute erzielte Marius Weiß nach einem Konter den Anschlusstreffer. Die Nachspielzeit war angebrochen, als die Fortschritt-Kicker noch einen Freistoß zugesprochen bekamen. Rico Bär brachte diesen genau auf den Kopf von Robert Zurek, der zum viel umjubelten Ausgleich traf. Dies war dann auch der Endstand, denn nur kurze Zeit später erfolgte der Abpfiff.

SSV: Müller, Steudel (64.Weiß), Schmidt, Gemeinhardt, Strohbach (C), Börner, Herold, Oertel (82. N.Richter), Bär, Schulz, Zurek

Die Fortschritt-Fußballer haben beim Landesklasse- Derby in Oberlungwitz ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel erzielt. Die Gastgeber haderten etwas.

Wie schon beim 1:3 in der Vorwoche bei Lok Zwickau musste Aufsteiger Oberlungwitz auch im ersten Heimspiel gegen Fortschritt Lichtenstein erkennen, was für ein rauer Wind in der Landesklasse weht. Mit 0:4 ging das Derby gegen die robust aber nicht unfair spielenden Gäste verloren. Dabei half der OSV nach engagiertem Beginn beim 0:1 kräftig mit. Nach einer Eingabe wurde der Klärungsversuch zum Querschläger. So hatte Robert Zurek nicht viel Mühe, den Ball ins Netz zu befördern. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber dann fangen wir uns gleich wieder so ein Gurkentor. Das ist ärgerlich“, sagte Trainer Frank Wüstner nach der Partie. Nach dem Tor kontrollierten die Lichtensteiner das Spiel, während Oberlungwitz Mühe hatte, nach vorn Gefahr zu entwickeln. Zudem war ein gewisser Respekt vor der körperbetonten Spielweise der Lichtensteiner zu sehen. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Dominik Bahner nach einem robusten Einsteigen von Fortschritt-Kapitän Alexander Strohbach ausgewechselt werden. Für ihn kam Tom Reichel. Kurz darauf hatte Nick Reinhold mit einem Distanzschuss eine der Halbchancen für die Oberlungwitzer, schoss aber vorbei.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die rund 150 Zuschauer druckvoll spielende Lichtensteiner, die auf die Vorentscheidung aus waren. Das 0:2 fiel aber eher aus eine Kontersituation, in der wenige schnelle Pässe reichten, ehe Dominic Oertel (56.) nach Vorarbeit von Robert Zurek traf. Nur drei Minuten später erhöhte Rico Bär. Sein Freistoß setzte vor OSV-Torhüter Falk Horn auf, sprang unberechenbar und zappelte auch schon im Netz. Auf der anderen Seite hatte Lichtensteins Torhüter Steve Müller fast schon Mitleid, denn er wusste aus der ersten Halbzeit, dass es in Horns Torraum viele Unebenheiten und Löcher gibt.

„Die Tore sind für uns natürlich zu günstiger Zeit gefallen. Wir haben die Partie aber aus meiner Sicht auch insgesamt bestimmt“, sagte Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann. Nach einer Stunde war die Partie entschieden. In der Folge zeigte sich, woran der OSV arbeiten muss. Denn selbst bei Ecken und einem Freistoß aus guter Position konnte keine wirkliche Torgefahr erarbeitet werden. Bei einer freien Chance scheiterte Andreas Rottluff, der nicht so abgeklärt vor dem Tor agierte wie die Lichtensteiner. Abwehrspieler Rottluff musste in der Offensive ran, da mit Stefan Rücker ein erfahrener und körperlicher starker Spieler bei Oberlungwitz fehlte.

Viel effektiver vor dem Tor war in der 78. Minute Pierre Börner, der einen Konter mit all seiner Routine zum 0:4 abschloss. Nach dem zweiten Saisonsieg mischt Lichtenstein nun ganz vorn mit und empfängt am Wochenende Reichenbach, während Aufsteiger Oberlungwitz nach zwei Niederlagen am Tabellenende steht und zur abwehrstarken Germania nach Chemnitz muss.

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Das Wochenende

2. Sieg in der Landeklasse für en SSV
Zweite verliert 2:4 in Heinrichsort
Spielgemeinschaft mit SSV III gewinnt 4:0 gegen Meerane IV
E-Junioren werden Dritter im Erstrundenturnier im Kreispokal
Alten Herren des Meeraner SV haben Freitag früh das Spiel abgesagt

In der Landesklasse West haben die Fußballer aus Lichtenstein einen Start nach Maß erwischt – zumindest in Bezug auf das Endergebnis. Denn die erste Hälfte hielt kalte Duschen parat.

 Wer im Fußball sogenannte Gegentore zu psychologisch ungünstigen Zeitpunkten kassiert, kann das Spiel im Anschluss schon mal aus der Hand geben. Die Kicker der Spiel- und Sportvereinigung Fortschritt Lichtenstein behielten zum Landesklasse-Auftakt gegen den TSV Ifa Chemnitz vor 120 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion allerdings einen kühlen Kopf und gewannen ihr Heimspiel mit 5:2 (2:2). „Das ist eine unserer großen Stärken, diese wahnsinnige Mentalität, dass wir immer zurückkommen können“, sagte SSV-Trainer Mirko Ullmann.

Dass die Lichtensteiner diese Stärke ausspielen mussten, lag am Sonntag in der ersten Hälfte paradoxerweise auch an der guten Zweikampfbilanz der Hausherren. „Da haben wir kaum einen verloren – weil wir kaum einen geführt haben“, so Ullmann. Offensiv spielte sein Team aber bereits im ersten Spielabschnitt gut auf. Die erste Chance gehörte Rico Bär, doch das frühe Tor gelang den Gästen. Nach einer guten Kombination war der Chemnitzer Fred Möckel frei durch und musste bloß noch einschieben (5.). Diese erste kalte Dusche steckten die Lichtensteiner gut weg und zeigten sich unbeeindruckt. Nach einer Maßflanke von Bär stieg Dominic Oertel in der Mitte am höchsten und köpfte in der siebten Minute lehrbuchreif zum Ausgleich ein.

Nach einer kurzen Ruhephase zog Fortschritt das Tempo wieder an. Eine abgewehrte Ecke landete bei Pierre Börner, der sich ein Herz fasste und den Ball per Direktabnahme in die Maschen jagte (27.). Dabei konnte er sich auf die Hilfe des Innenpfostens verlassen, Ifa-Torwart Christian Nussbaum war chancenlos. Spiel gedreht – doch die Gäste schickten die Lichtensteiner mit einer schlechten Nachricht in die Kabinen. Knapp sechs Minuten vor dem Pausenpfiff agierte die Fortschritt-Defensive zu sorglos und fing sich noch den Ausgleich. Torschütze war Martin Melzer, der SSV-Keeper Steve Müller mit der Picke von der Strafraumgrenze überwinden konnte. „Wir wollen in solchen Momenten das Spiel zu sehr verwalten“, sagte Ullmann.

Doch auch nach diesem Rückschlag brachen die Lichtensteiner nicht ein. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Bär die Möglichkeit, seine Farben wieder in Führung zu bringen. Allerdings landete sein Schuss am Pfosten. Die Gastgeber wurden nun immer besser, von den Chemnitzern kam nicht mehr viel. Nach 72 Minuten brachte Börner die Hausherren mit seinem zweiten Treffer auf die Siegerstraße, die Vorlage hatte Tobias Herold mit einem feinen Pass gegeben. Nun hatte die Heimelf alles im Griff und konnte nur kurze Zeit später nachlegen. Rico Bär stellte auf 4:2, er traf mit einem Schuss genau in den Winkel. Robert Zurek machte drei Minuten vor dem Ende den verdienten Heimsieg nach einem Konter endgültig klar.

„Offensiv haben wir sehr gut Fußball gespielt“, sagte Ullmann. In der zweiten Hälfte hätte nur das 3:2 eher fallen müssen: „Hintenraus hat den Gästen dann die Kraft gefehlt. Sie waren personell auch arg gebeutelt.“ Sein Team habe es in der Schlussphase gut gemacht und gleich nachgelegt, so Ullmann, der sich über den Sieg freute: „Wir treffen in den nächsten Wochen auf einige Top-Mannschaften, da waren die drei Punkte zum Start sehr wichtig.“

Durch den hohen Sieg steht Lichtenstein hinter Oelsnitz auf Rang 2 der Tabelle. Am Samstag tritt Fortschritt ab 15 Uhr zum Derby beim Oberlungwitzer SV an.

 

 

 

 

 

 

 

Lichtensteins Neuzugang Tobias Herold hatte im Spiel gegen Ifa Chemnitz starke Szene und glänzte auch als Vorbereiter. Foto: Markus Pfeifer

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So lief das Wochenende

SSV Lichtenstein -TSV IFA Chemnitz 5:2 (Bericht folgt)

SSV II unterliegt zu Hause TuS Pleißa 2:3
SG Heinrichsort/Rödlitz II / SSV III gewinnen 5:1 bei Wolkenburg 2
SSV AH gewinnen beim SSV St Egidien AH 4:0
unsere C-Junioren in der Spielgemeinschaft mit Heinrichsort und Hermsdorf gewinnen
Testspiel gegen Hohenstein/Wüstenbrand 10:1

Unsere „Neuen“

-Fußballschiedsrichter- Mehr als nur ein Ehrenamt
Werde Schiedrichter in unserem Team!!!

 

 

 

 

 

 

Die Schiedsrichter des SSV Lichtenstein suchen kurzfristige Verstärkung. Wir unterstützen dich im Verein, der Kreisverband Fußball Zwickau schult dich regelmäßig.

Der nächste Schiedsrichter-Anwärterlehrgang findet an den Wochenenden 07./08.09.2018 sowie 14./15.09.2018 in Lichtenstein/Sa. statt. Weitere Informationen über Michael Frenzel, Abteilungsleiter Fußball (0174/2099956 oder michfrenzel@t-online.de. Wir freuen uns auf dich. #NUR_DER_SSV