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SSV Lichtenstein

SSV Lichtenstein Alte Herren

SSV Lichtenstein Zweite

Zur Erinnerung: Am 1.Juli 2022 19 Uhr Mitgliederversammlung

Bevor der Bürgermeister gekürt wird, ist für die Lichtensteiner Sportler die Wahl des SSV Präsidiums wichtig. Es geht darum sich Gehör in der Stadt für die über 750 Sportler in 14 Abteilungen/ Gruppen zu verschaffen. Als Stadt des Sports ist dies dringend notwendig.

Vorschau auf das entscheidende Wochenende in der Landesklasse

Männerteams ohne Punkte

Bei der Ersten nichts Neues: das gleichwertige Team, trotz der Verletzungsprobleme, aber leider keine Punkte. Auch in Schneeberg verlor man unglücklich mit 2:0. Somit bleibt das Team in der Landesklasse West auf Platz 13 und auf einem Abstiegsplatz. Es stehen die Spiele bei Eiche Reichenbrand und Merkur Oelsnitz aus.

Die Zweite erwischte beim Tabellennachbarn in Oberlungwitz einen schlechten Tag und verlor mit 0:7. Somit hat man weniger als einen Punkt pro Spiel und eine negative Tordifferenz. Das letzte Spiel der komischen Saison, findet am Sonntag zu Hause gegen den Tabellenzweiten Lok Glauchau/Niederlungwitz statt. Dann hat das Team der Kreisliga 1, 16 von 24 (26 Spieltage) Spielen absolviert und die Saison ist zu Ende.

Wir gratulieren dem SV Heinrichsort / Rödlitz zum Aufstieg in die Kreisoberliga.

 

TSV Crossen AH – SSV AH 2:0  (2:0)

Bei bestem Fußballwetter traten die Alten Herren am Freitag beim TSV Crossen an. Die bekanntlich spielstarken und diesmal stark verjüngten Gastgeber ließen den Lichtensteinern kaum Luft im Aufbauspiel und hatten in den ersten zwanzig Minuten mehr vom Spiel. In dieser Phase konnte Titze seine Mannen mit drei starken Paraden in Folge im Spiel halten. Offensivaktionen der Gäste waren rar gesät und entwickelten wenig Gefahr. In der 28. Minute fiel der Führungstreffer für Crossen, nach Kopfball und vorausgegangener Flanke von links. In der weiteren Folge ließ der Gastgeber Ball und Gegner laufen und war klar das Team der ersten Halbzeit. In der 39. Minute erhöhte Crossen auf 2:0, mit einem Schuss aus 20 Metern. Kurz darauf setzte sich Klötzer energisch durch, verzog aber vor dem Tor. Nach dem Seitenwechsel versuchte Lichtenstein offensiver zu agieren und konnte durch zwei Torschüsse von Sieber und Reers für Torgefahr sorgen. Der Grundtenor blieb aber auch im 2. Durchgang bestehen, denn Crossen nutzte alle sich bietenden Räume. In der 50. Minute klärte Titze erneut stark und entschärfte einen Schuss aus Nahdistanz. Drei Minuten später hatte Sieber nach Eckball den Anschlusstreffer auf dem Kopf, setzte diesen aber knapp daneben. Lichtenstein war jetzt besser im Spiel und konnte sich weitere Möglichkeiten erarbeiten. Nach Flanke von Wache war Klötzer zur Stelle, scheiterte aber am Crossener Schlussmann genauso, wie einige Minuten danach Reers per Direktabnahme. Die wenigen, aber dennoch brandgefährlichen Angriffe entschärfte Lichtensteins Abwehrreihe in starker, kämpferischer Manier. Am Ende geht der Sieg für Crossen in Ordnung. Die Gäste zeigten dennoch Einsatzwille und Kampfgeist und brauchen sich trotz der Niederlage nicht grämen. (SH9)

Es spielten:

Titze, Weigelt, Schwenke, Vogel, Klötzer, Wache, Sieber, Müller, Groß, Schneider, Reers (Faber, Dölling)

Das Spiel der AH findet in Crossen statt


SSV AH – SV Hartenstein AH 6:0 (1:0)

Mit einer engagierten Leistung und einer deutlichen Steigerung zu den Vorwochen konnten die Lichtensteiner Altherren ihre treuen Stammzuschauer mit dem ersten „zu null“ Sieg in dieser Saison ins Wochenende schicken. Von Beginn an übernahm Lichtenstein die Initiative und drängte die Gäste in ihre eigene Spielhälfte. Obwohl man mit Lob sparsam umgehen sollte, war trotzdem erkennbar, dass besonders die Ballzirkulation durch alle Mannschaftsteile besser gelang und somit das Spielfeld optimierter bespielt wurde, Jeder im Spiel integriert war und Sicherheit über Ballkontakte erreichte. Bei aller Freude darüber war dennoch höchste Aufmerksamkeit geboten, wenn die Hartensteiner ihre zwei schnellen und ballsicheren Angreifer, meist durch einen präzisen Abschlag des Torwarts, in Szene setzten, jedoch kein Kapital daraus schlugen. In der 28. Minute erzielte Thomas Lein den verdienten Führungstreffer von der Strafraumgrenze, nach guter Kombination mit Hüttig. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause, in der Lichtenstein viermal wechselte und Hartenstein aufgrund Spielermangels das Personal unverändert lassen musste. Letztlich war diese Tatsache auch der Schlüssel zum Erfolg, denn die tapfer kämpfenden Gäste hatten viel Laufarbeit in der 1. Halbzeit hinter sich gelassen. In der 45. Minute erhöhte Klötzer auf 2:0, nachdem er sich gut über rechts durchsetzte und ins kurze Eck abschloss. Weitere Treffer folgten durch Hempel (50.) und Hüttig (54.) nach toller Vorarbeit von Faber. In dieser Phase war es das Spiel auf ein Tor, denn Hartenstein kam kaum noch zu eigenen Offensivaktionen. Daniel Sieber (63.), nach „no Look“ Ablage von Schneider und erneut Hüttig (64.), mit einem abgefälschten Schuss, sorgten für die Vorentscheidung. Die Gäste bäumten sich zum Ende hin noch einmal auf und konnten mit zwei Freistößen in Strafraumnähe nochmal zum Abschluss kommen, letztlich blieb es aber beim verdienten Heimsieg der Gastgeber, was besonders Keeper Titze und seine Abwehrreihe freuen wird, denn es ist 2022 auch noch möglich, ohne Gegentreffer zu bleiben. An diese Leistung, gepaart mit etwas mehr Tempo sollte angeknüpft werden, um nächsten Freitag gegen Crossen zu bestehen. (SH9)
Es spielten:
Titze, Weigelt, Monden, Brix, Lein, Sieber, Reers, Groß, Klötzer, Hüttig (Faber, Wache, Schneider, Hempel)

SV Mosel/Dennheritz AH – SSV AH 2:2 (0:1)

Mit einem Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt, kehrten unsere Alten Herren am Freitag nach Hause. Beim Auswärtsspiel in Dennheritz musste sich die Mannschaft auf zahlreiche personelle Umstellungen, sowie einen äußert kräftigen Wind längs des trockenen Rasenplatzes einstellen. Im Durchgang eins ging es gegen den Wind, der jeden hohen Ball bestrafte. Lichtenstein stellte sich gut darauf ein und versuchte den Ball flach zu halten, was trotz der Platzverhältnisse auch ganz gut gelang. Aus einer sicheren Defensive heraus, welche diesmal durch Vogel J. und Ersatzkeeper Brix gut organisiert wurde, trug man in regelmäßigen Abständen gute Angriffe vor, scheiterte aber zunächst am Torhüter, bzw. verzog vor dem Kasten. Von der viel zitierten Müdigkeit, in den ersten Minuten, war diesmal nichts zu spüren und Tilo Faber brachte sogar die Lichtensteiner in der 28. Minute in Führung. Er wurde über rechts schön freigespielt und vollendete mit sattem Schuss ins lange Eck. Von den Gastgebern kam wenig, so dass Brix eine ruhige 1. Halbzeit erlebte und sich mehr als Anspielstation im eigenen Spielaufbau einbringen konnte, statt Tore zu verhindern. Nach dem Wechsel ging es mit dem Wind „bergab“ und die Gäste waren bemüht, schnellstmöglich einen zweiten Treffer nachzulegen. Es boten sich mehrere gute Einschusschancen, die aber vergeben wurden. Erst in der 58. Minute schoss Schneider das 2:0 aus Nahdistanz, nachdem sich Sieber über links gut durchsetzte und vor dem Tor querlegte. Was nun folgte ist schwer erklärbar, denn eigentlich hatte Lichtenstein das Spiel im Griff und hätte bereits mit fünf Toren Unterschied führen müssen. Bereits nach Wiederanstoß der Gastgeber musste Brix hinter sich greifen, weil der Ball nach abgefangenem Angriff nicht konsequent aus der Gefahrenzone befördert werden konnte und man dem gegnerischen Angreifer eine zweite Chance bot, welche er zum Anschlusstreffer nutze. In der aktuellen Situation, in der sich die Alten Herren 2022 befinden, weil der „Flow“ vergangener Spielzeiten verloren gegangen ist, natürlich Gift für dieses Spiel, denn nun wurde es noch einmal hektisch. Die Entlastungsangriffe der Lichtensteiner boten genug Potential, um den Deckel drauf zu machen, aber wenn’s nicht läuft, dann läuft’s nicht. Somit schafften die Gastgeber kurz vor Abpfiff mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich. Die Lichtensteiner AH müssen sich wieder auf ihre Tugenden konzentrieren, Laufarbeit, Kombinationsspiel, spielstandangepasste Tempoverschärfung oder Tempoverschleppung, dann wird es auch bald wieder Siege geben, das Bierchen besser schmecken und die „alte“ Kaltschnäuzigkeit zurückkommen. (SH9)

Es spielten:

Brix, Weigelt, Vogel J., Monden, Vogel R., Wache, Sieber, Reers, Klötzer, Schneider, Faber (Groß, Schäller, Hempel)

Vorschau auf das lange Wochenende

FC Stollberg – SSV Fortschritt Lichtenstein 3:3 (1:1)

Von Abtasten im Abstiegskampf auf beiden Seiten war keine Spur. In der ersten Halbzeit erfolglose Schüsse der Hausherren auf das Lichtensteiner Tor, auf der anderen Seite hatte der SSV beim Lattenknaller von Felix Kunert nach Freistoß Pech. Die 1:0 Führung nach einem Elfer für den FC Stollberg in Minute 33. Schöner Angriff in Minute 45 durch den SSV, den Nick Kaufmann erfolgreich zum 1:1 abschloss. Halbzeit 2 spannend und mit allem was den neutralen(!) Zuschauer erfreut. Freistoß Lichtenstein – unglückliches Kopfball-Eigentor der Hausherren (57.) Nach Ecke dann der Ausgleich (63.) Der FC Stollberg mit Sonntagsschuss zum 3:2 in Minute 78. Dann die Moral des SSV: Mohamad Rahimi zum Ausgleich (84.) Die letzten Minuten nichts für schwache Nerven: Erst das 4:3 für Lichtenstein kurz vor Schluss aberkannt und dann vom Elfmeterpunkt nicht verwandelt in Minute 93. Leider nicht mit drei Punkten belohnt.

An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung an Maurice Steudel und Rico Bär, welche leider den Fußballplatz gegen das Krankhaus tauschen mussten.

Die Zweite verliert ihr Heimspiel gegen den FV Wolkenburg 0:1.

 

Unser Nachwuchs

SG der D-Junioren gewinnen gegen SV Glauchau 5:0.

C-Junioren SG gewinnen das letzte Heimspiel der Saison 7:1 gegen die SG Oberfrohna/Rußdorf.

Die E-Junioren entführen auswärts nach einem 9:4, 3 Punkte aus Mannichswalde.

 

 

Leukersdorf AH – SSV AH 2:4 (1:1)

Die Alten Herren haben am Freitag ihr Auswärtsspiel in Leukersdorf mit 4:2 gewonnen, konnten allerdings wie seit Wochen nicht überzeugen. Weiterhin ist der schläfrige Beginn der Lichtensteiner die Achillesferse des Teams und zieht sich durch alle Mannschaftsteile. Trotz allem konnten sich einige gute Einschussmöglichkeiten erspielt werden, allerdings nur, weil der Gegner es zuließ und auch seine Probleme hatte. Den ersten Treffer erzielte der Gastgeber in der 35. Minute und ging nicht unverdient in Führung. Daniel Sieber stellte zwei Minuten später den Ausgleich her, mit dem es auch in die Pause ging. Im zweiten Durchgang lief es für die Gäste dann etwas besser und auch die Fehlerquote minimierte sich. In der 45. Minute brachte Hüttig seine Farben in Führung und schloss überlegt ins lange Eck ab. Die Leukersdorfer hatten im zweiten Durchgang auch ihre besseren Momente konnten aber bislang kein Kapital daraus schlagen. Eine kleine Vorentscheidung fiel in der 65. Minute durch ein direktes Freistoßtor von Brix. Die Gastgeber belohnten sich in der 75. Minute für ihre engagierte Leistung mit dem Anschlusstreffer, bevor Hüttig mit einem feinen Lupfer den 4:2 Endstand herstellte. (SH9)

Es spielten:
Titze, Dölling, Schwenke, Monden, Brix, Hempel, Vogel, Sieber, Müller, Hüttig, Schneider (Klötzer, Groß, Weigelt)

SSV Fortschritt Lichtenstein – SV Tanne Thalheim 1:2 (1:1)

Von Beginn an versteckten sich beide Teams nicht und gingen ein hohes Tempo. Bereits in der ersten Spielminute kamen die Gäste nach einem Ballverlust des SSV zur ersten Chance, Fortschritt-Keeper Maximilian Scheich konnte aber sicher parieren. Die Hausherren meldeten nach einer guten Viertelstunde dann auch in der Partie an. Eine scharfe Hereingabe von Felix Kunert verpasste Petrovics nur knapp. Nach einem erneuten Lichtensteiner Ballverlust im Mittelfeld kam Thalheim dann zur ersten Großchance. Maximilian Scheich konnte erneut parieren, diesmal mit einer starken Fußabwehr aus Nahdistanz. Der SSV hatte in der Folge ebenfalls zwei gute Chancen. Erst zielte Takang aus gut 18 Metern knapp vorbei, dann konnte Gästekeeper Simon Karsunke einen Freistoß von Rico Bär stark entschärfen. Das Spiel gönnte sich dann eine kurze Pause, danach fielen auch Tore. Denn Anfang machte Pierre Kretzschmar, der für die Gäste im Strafraum mit einem platzierten Schuss ins lange Eck traf. Nach dem Führungstreffer musste dann auch noch SSV-Torjäger Kevin-Pal Petrovics verletzungsbedingt das Feld verlassen. Die Hausherren zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und trafen nur kurze Zeit später zum Ausgleich. Nach einem feinen Spielzug konnte Felix Kunert auf Nick Kaufmann durchstecken, der mustergültig in die lange Ecke traf. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause. Im zweiten Durchgang blieb das Spiel weiter ausgeglichen, die klaren Strafraumszenen fehlten jedoch. Die erste gute Chance gab es dann nach 54 gespielten Minuten und diese nutzen die Gäste direkt zur erneuten Führung. Diesmal war Alaa Yahya aus Nahdistanz zur Stelle. Der SSV versuchte nun wieder den Ausgleich zu erzielen, scheiterte jedoch in Person von Mohammad Rahimi zweimal knapp. Einmal scheiterte er am Gästekepper, einmal verzog er knapp am langen Pfosten. Im Anschluss wurde die Begegnung zerfahrener, klare Torchancen fehlten auf beiden Seiten. Lichtenstein spielte in der Schlussphase dann offensiver und drängte auf den Ausgleich. Dies gab natürlich Räume für Thalheim, die diese gut zu nutzen wussten. Allein in den letzten fünf Minuten der Partie hatten die Gäste zwei Riesenchancen auf das 1 zu 3, vergaben jedoch leichtfertig. Von Seiten der Fortschritt-Kicker kam bis zum Schlusspfiff nichts mehr, weshalb am Ende eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage zu Buche steht.

FSV Limbach-O. 2/SV Niederfrohna – SSV Lichtenstein II 0:1 (0:1)

Wichtiger Sieg auf fremdem Platz – Wir schlagen Limbach knapp mit 1 zu 0. Siegtorschütze ist Julian Kister. Schon diese Woche geht es zuhause weiter. Gegner diesmal ist Wolkenburg, welches als klarer Favorit ins Jahnstadion reist. Wir hoffen an die letzten Leistungen anknüpfen zu können und erfolgreich den heimischen Platz zu verlassen.

Ergebnisse SSV Nachwuchs vom 14. Mai 2022

TuS Pleißa AH – SSV Fortschritt Lichtenstein  AH 2:2 (1:0)

Das war ein Spiel, das zum Freitag, dem 13. passte. Obwohl der Rasen im Limbacher Waldstadion beste Bedingungen bot, schien das (Lichtensteiner) Spiel der 1. Halbzeit eine Kopie der vergangenen Woche zu sein – große Abstände vom Gegner, kein Tempo, kaum gewonnene Zweikämpfe. Dazu kam noch, dass auch der Lichtensteiner Keeper keinen „Sahnetag“ erwischt hatte und beim 0:1 mehr als unglücklich aussah – Freitag, der 13. eben. Lichtenstein „schaffte es“, in Halbzeit 1 gegen die teilweise „rustikal“ verteidigenden Gastgeber nicht einen Torschuss abzugeben.
Nach dem Wechsel zeigten die Worte von Trainer Gruner Wirkung: jetzt hielt man gegen, setzte den Körper ein, spielte schneller über die Flügel und kam folgerichtig zu Torchancen. Auch, wenn weiterhin nicht alles klappte, war das Bemühen deutlich spürbar, sich nicht mit einer Niederlage abzufinden. Die Bemühungen wurden durch einen Kopfballtreffer von Daniel Sieber mit dem Ausgleich belohnt, aber quasi im Gegenzug nutzten die Gastgeber eine Schaltpause in der Lichtensteiner Abwehr mit der erneuten Führung. Lichtenstein bemühte sich um den erneuten Ausgleich, den erneut Daniel Sieber per Fernschuss – Knaller erzielte. Dann bot sich unerwartet sogar noch die Siegchance für die Gäste: der großzügig leitende Schiri gab einen Handstrafstoß für Lichtenstein, aber der Torwart der Gastgeber „wackelte“ den Lichtensteiner Schützen aus und konnte den Strafstoß parieren – wieder Freitag, der 13. … Am Ende blieb es beim gerechten Unentschieden. Wenn es die Lichtensteiner irgendwann wieder schaffen, bereits von Beginn an so wie in der 2. Hälfte zu spielen und zu kämpfen, wird es auch wieder Siege geben. Die nächste Gelegenheit besteht bereits am kommenden Freitag um 18 Uhr zuhause gegen Lugau/Neuoelsnitz.
Lichtenstein spielte mit:
Titze, Weigelt, Schwenke, Monden, Brix, Sieber, Vogel, Müller, Wache, Reers, Klötzer
(Faber, Gruner, M., Schneider, Dölling)

SSV AH – MOTOR THURM AH 2:2 (2:2)

Am Freitag hatten die Lichtensteiner Altherren die Mannschaft aus Thurm zu Gast im heimischen Jahnstadion. Bei guten Bedingungen, sowie einer freundschaftlichen und dennoch sportlichen Rivalität beider Teams, welche bereits über viele Jahre gewachsen ist, starteten die Gäste etwas besser in die Partie. Speziell der Spielaufbau aus der Defensive, lies kaum Störpotenzial aus Lichtensteins Offensive zu. Es zeigte sich frühzeitig, dass gut getimte und lange Diagonalbälle auf die agilen Gästestürmer für Probleme in Lichtenstein Hintermannschaft führten und letztlich daraus das erste Gegentor resultierte. Obwohl Titze vorher zweimal stark parierte, landete der Nachsetzer in der 13. Minute im Netz. Auf heimischer Seite konnte Mitte der 1. Halbzeit eine super Flanke von Groß verbucht werden, die als Abnehmer Reers fand, dieser aber den Kopfball am Tor vorbei setzte. In der 35. Minute musste Lichtenstein den zweiten Gegentreffer hinnehmen, nachdem ein Thurmer Spieler 3 Gegner im Mittelfeld „stehen“ lies und den Abschluss ins Tor fand. Generell war das Spiel der Gäste den Tick wacher und robuster, als das der Lichtensteiner. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass unsere Männer es dennoch schafften, vor dem Pausenpfiff das Spiel wieder an sich zu reißen. Besonders die Mittelfeldspieler, unterstützt durch eine jetzt offensiver drängende Abwehrreihe entwickelten mit viel Laufarbeit mehr Druck auf des Gegners Tor. So konnte aus einer Standardsituation heraus in der 37. Minute der perfekt einlaufende Sieber per Kopf abschließen und gleicher Spieler sich quasi mit dem Halbzeitpfiff für das Tor des Jahres qualifizieren. Sein Hammer aus gut 25 Metern landete genau im Winkel und war unhaltbar. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie und spielte sich vermehrt zwischen den Strafräumen ab. Es gab noch einige Halbchancen für den Gastgeber, sowie zwei gefährliche Flanken in den Lichtensteiner Strafraum, welche aber Titze und die gute Kommunikation unter seinen Vorderleuten entschärften. Lichtenstein sollte in den kommenden Spielen wieder mehr Wert darauf legen, mit Beginn des Spiels sofort wach zu sein und die „Anlaufschwierigkeiten“ zu minimieren. (SH9)
Es spielten:
Titze, Weigelt, Schwenke, Monden, Marasus, Reers, Müller, Sieber, Groß, Klötzer, Hempel (Faber, Dölling, Wache)

Empor Glauchau AH – SSV Lichtenstein AH 3:2 (2:0)

Am Freitag konnten unsere personalgeschwächten Alten Herren ihr Auswärtsspiel in Glauchau nicht zu ihren Gunsten entscheiden, obwohl es vom Spielverlauf her machbar und verdient gewesen wäre, mit mindestens einem Remis den Platz zu verlassen. Die Gastgeber konnten bereits in der 14. Minute in Führung gehen, als ein verunglückter Pass von Keeper Titze in den Beinen eines Emporspielers landete und dieser auf seinen mitgelaufenen Teamkamerad querlegte, welcher keine Mühe hatte, den Ball im verwaisten Kasten unterzubringen. Die Gäste waren dennoch sehr bemüht und hatten auch eine Vielzahl von guten Möglichkeiten, die aber zu oft vergeben wurden und objektiv betrachtet mindestens zwei Tore nach sich ziehen müssen. Empor ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte ruhig und besonnen von hinten heraus, um dann meist über den aktiven Pafel das Offensivspiel zu eröffnen. An solchen Tagen passt es dazu, dass nur 5 Minuten nach dem ersten Treffer ein Sonntagsschuss in den Winkel das 2:0 besiegelt. Man merkte aber, dass sich mit laufender Spielzeit das „Gleichgewicht“ in Richtung der Lichtensteiner verschob, denn sie hatten etwas mehr vom Spiel, leider fehlte das Erfolgserlebnis. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel konnte Müller mit einem Schuss aus 20 Metern den guten Gästekeeper überwinden und läutete die Aufholjagd ein. Trotz allem war Empor jederzeit präsent auf dem Platz und konnte mit feinen Nadelstichen offensive Aktionen kreieren, aber die Abwehrleistung und letztlich auch der Wille, das Ruder herumzureißen, war deutlich in den Reihen von Lichtenstein zu spüren. Nach mehreren Druckphasen konnte Klötzer in der 75. Minute den längst überfälligen Ausgleich markieren und überwand den Glauchauer Schlussmann zwar mit etwas Glück, aber verdient. Die Gastgeber hatten jedoch die passende Antwort parat. Im Aufbauspiel der Lichtensteiner konnte entscheidend gestört werden, weil eine Mischung aus „zu kurz herausgespielt“ und „suboptimal zugelaufen“ ausreichte, um dem schnellen Offensivspieler die Chance zu ermöglichen, im 16er quer zu legen und seinen Mitspieler zu bedienen. Ein ärgerliches Gegentor zur erneuten Führung von Empor Glauchau, aber letztlich hausgemacht, denn wer vorn seine Dinger nicht macht…..Fußballerweisheit! Die letzten Aktionen hatte erneut Lichtenstein, mit zwei Freistößen an der Strafraumgrenze und einem gut getimten Kopfball von Klötzer, die aber nichts einbrachten. Ein Lob an dieser Stelle an das Schiedsrichterteam, welches zwar keine größeren Aufreger zu meistern hatte, aber einen sehr guten Eindruck hinterließen. (SH9)
Es spielten:
Titze, Klötzer, Monden, Schwenke, Marasus, Wache, Müller, Faber, Groß, Schneider, Hempel (Basalla)

Einladung Hexenfeuer 2023! – Wann: 30. April 2023 – Wo: noch offen?

Bedauerlicher Weise müssen die Fußballer des SSV Lichtenstein des traditionelle Hexenfeuer 2022 ausfallen lassen. Auf unsere Genehmigungsanfrage vom März erhielten wir Ende letzte Woche die Absage ein Feuer im Bereich auf oder in der Nähe des Hartplatzes an der Jugendherberge abzuhalten. Eine Variante mit Feuerkorb im Stadion und Lampionumzug um das Stadion konnte nicht realisiert werden. Es tut uns Leid. Für 2023 setzen wir auf Planungssicherheit und beginnen zeitnah ein Hexenfeuer an anderer Stelle langfristig zu installieren. #NUR_DER_SSV#

 

 

Oberlungwitzer SV – SSV Lichtenstein 3:1

Das erste Derby unter Flutlicht. Der OSV startete mit einigen schnellen Kombinationen durch das Mittelfeld, wirklich zwingend wurde es aber erst in der 16. Minute, als Tom Reichel allein vor SSV Tormann Nico Kaiser vergab. Der SSV spielte aber auch rege mit und hatte die ein oder andere Offensivaktion zu verzeichnen. Bär und Kunerts Versuche waren aber entweder eine Sache für Nicolas Kriebel oder den Fangzaun. Die OSV Kicker hatten in Durchgang eins ein Übergewicht im Mittelfeld, mehr Ballbesitz und ein leichtes Chancenplus. Trotzdem war es die versprochene Partie auf Augenhöhe – auch, weil der Gast nicht wie ein Tabellenelfter mitspielte. sondern auch das Spiel nach vorn suchte. Nach dem Seitenwechsel köpfte Linnerth Medonza den SSV per Kopfball in Führung. In der 60. Minute spielte Nick Reinhold einen langen Ball auf die linke Seite zu Kai Wüstner, dessen Hereingabe Erik Wüstner zum 1:1 abschloss. Ein Standard in der 80 Minute: Ein Freistoß flog in den 16ner des SSV, Tom Reichel sprang in Tormann Nico Kaiser – ein klares Foulspiel, aber der Pfiff blieb aus – das abgetropfte Streitobjekt fand den Fuß von Nick Reinhold, der ins leere Tor einschieben konnte. Jetzt machte der SSV auf und die Oberlungwitzer setzten den letzten Konter des Spiels. Ein langer Ball fand Erik Wüstner, der den Ball ins lange Eck hinter Kaiser zum erlösenden 3:1 einschob. (gekürzt von der OSV Seite M.Frenzel)

Interview mit SSV-Kapitän und Sportvorstand Toni Schmidt

Lars Franz: Toni, der Verband hat die Wiederaufnahme des Spielbetriebes beschlossen. Wie ist deine Meinung zu dieser Entscheidung?

Als Spieler bin ich hocherfreut, dass es endlich wieder um Punkte gehen kann, viel zu lange mussten alle Amateursportler darauf warten. Meine Person hat seit Corona etwa 50 Spiele in der Landesklasse in seiner Vita verloren, was einem im Alter sicher traurig macht, wenn man zurückdenkt. Als Sportvorstand sehe ich es etwas anders. Hier stehen viele Einflussgrößen einem normalen Ablauf entgegen. Testnachweise, teilweise zu wenig anwesende Spieler, sowie weniger Zuschauer und größere Aufwände in der Spieltagesplanung sind nur wenige Themen, die in der ehrenamtlichen Zeit bewältigt werden müssen. Hier möchte ich dem Führungskreis vom SSV danken, denn auch der Vorstand hat 2 wichtige Personen durch Krankheit im operativen Geschäft lange nicht zur Verfügung. Am Ende zählt aber nur eins und das ist, dass es endlich wieder losgeht!

Lars Franz: Wie zufrieden bist du mit dem Restart?

Mit dem Restart kann man nur bedingt zufrieden sein. Ein Punkt gegen Stollberg war viel zu wenig und auch nicht unser Anspruch, wir wollten ganz klar mit einem Heimsieg starten. Sicher gibt es Gründe, warum es am Ende nicht optimal gelaufen ist, aber die kann ich als ehrgeiziger Kicker nicht akzeptieren. Der kleine Kader, die wenigen Spieler im Training, aufgrund von Impfstatus und oder Schichtarbeit, nur 2 Vorbereitungsspiele durch Absagen der Gegner, ließen leider keine gute Vorbereitung zu. In den 2 Vorbereitungsspielen hat man gesehen, dass die Abläufe gerade in der Offensive noch nicht rund laufen. Auch gegen Stollberg hat man gefühlt nur auf ein Tor gespielt, aber nur 3 gefährliche Aktionen kreiert. Diese waren dann auch noch Fernschüsse, das ist einfach zu wenig.

Lars Franz: Hat sich für die Restrunde etwas an der Zielsetzung von vor der Saison geändert oder bleibt diese die gleiche?

Prinzipiell werden gesteckte Ziele nie geändert, da eine Auswertung nur Sinn ergibt, wenn Defizite aufgezeigt werden. Wenn dies gemacht werden würde, wäre es nur ein Schönreden, was mittelfristig zu großen Problemen führen kann. Aktuell zählt nur eins und das ist so schnell wie möglich Punkte sammeln. Die Mannschaft ist sehr getroffen von Verletzungen. Die komplette linke Seite steht dem Trainer nicht zur Verfügung und das bis Saisonende. Dies wird schwer zu kompensieren sein, aber wir haben eine tolle Truppe und jetzt können und müssen andere die Chance nutzen. Das Ziel zum Saisonende bleibt jedoch gleich.

Lars Franz: Toni, am Wochenende steht nun das Derby gegen den Meeraner SV an. Bitte gib uns einen kurzen Ausblick auf diese Partie.

Ein Derby hat immer eigene Gesetze. Hier werden die Grundtugenden verstärkt gebraucht. Kampf, Härte, Einsatz, Mut, Teamspirit und Leidenschaft sind hier das allerwichtigste. Der Gegner hat eine sehr starke Mannschaft, gespickt mit jungen wilden Spielern, welche aber genügend Erfahrung in der Landesklasse haben. Nicht umsonst steht Meerane in der Tabelle so weit oben. Dies soll und wird aber kein Grund zur Ausrede sein. In einem Derby ist das oberste Gebot nicht zu verlieren und so gehen wir das Spiel auch an.

 

Scheckübergabe bei unseren C-Junioren

Vor dem Punktspiel gegen den TSV Crossen große Freude bei der SpG SSV Lichtenstein/SV Mülsen St Niclas. Eric Teske und Ralf Weise von der Deutschen Bank Limbach-Oberfrohna überreichten den Kickern einen Scheck in Höhe von 800 €. Auf Initiative von Marco Nobis, Chef der Lichtensteiner Firma Büro PSBmanobi, gingen die „Social Days Gelder – Trotz Corona am Ball bleiben“ in die Kasse der C-Junioren. Neben der Ausrüstung der Kicker wird auch das Trainingslager mit unterstützt. Vielen Dank an Marco Nobis, Ralf Weise und Eric Teske sowie dem gesamten Team der Deutschen Bank Limbach-Oberfrohna für die Unterstützung im Namen der Jugendlichen, Trainer, Betreuer, dem Vorstand des SV Mülsen St Niclas & SSV Lichtenstein sowie den Eltern ohne die nichts fahren würde. Danke an Dieter Kunz für die Fotos.

Spielgemeinschaft D-Junioren SSV St Egiedien / SSV Lichtenstein

Der Auftakt im Jahn Stadion Lichtenstein bestreiten im Freundschaftsspiel die D-Junioren am 5. März 2022 11 Uhr gegen den SV Kirchberg. Für die neue Ausstattung Danke wir Rico für die Organisation und den Unterstützern. Vielen Dank an Fliesenleger Rene Haberland, dem Hundetraining Mario Krone und dem Restaurant Athos in Lichtenstein.