Aktuelles

SSV Fortschritt Lichtenstein – TSV Germania Chemnitz 08 2:0 (2:0)

Der SSV Fortschritt Lichtenstein hat sein Heimspiel gegen den TSV Germania Chemnitz 08 mit 2 zu 0 gewonnen und damit den ersten Dreier der Saison eingefahren. In den ersten zehn Minuten war es ein Abtasten beider Teams, klare Torchancen fehlten zunächst. Den ersten Torschuss gab es dann von Chemnitzer Seite aus in der 12. Spielminute, SSV-Keeper Maximilian Scheich packte sicher zu. Wie aus heiterem Himmel fiel dann in der 18. Minute das 1 zu 0 für die Hausherren. In einer eher ungefährlichen Situation, fasste sich Dominik Weis etwa 30 Meter vor dem Tor ein Herz und jagte die Kugel per Direktabnahme in den Winkel des Germania-Gehäuses. Gästekeeper Jakub Koronek war chancenlos. Und nur zehn Minuten später sollte es noch besser kommen für den SSV, den Dominik Weis hatte nun Gefallen an Weitschüssen gefunden. Nach einer kurz ausgeführten Eckballvariante, schlenzte er den Ball erneut in den Knick des gegnerischen Tores. Mit der sicheren Führung im Rücken zogen sich die Fortschritt-Kicker dann etwas zurück, von den Gästen gab es keine nennenswerten Offensivaktionen. Erst kurz vor der Pause zeigten sich die Chemnitzer noch einmal gefährlich, doch den Schuss aus Nahdistanz konnte Scheich mit einer starken Fußabwehr parieren. Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie dann vor sich hin, ein richtiges Aufbäumen der Gäste war nicht zu erkennen. Der SSV erspielte sich einige Halbchancen, wirkliche Torgefahr gab es aber nicht. Mit der Einwechslung des lange verletzten Felix Kunert, nahm das Spiel dann noch einmal Fahrt auf. Es dauerte nicht lange und er tauchte nach einer schönen Kombination frei vor dem Gästetor auf, legte aber völlig uneigennützig noch einmal quer. Der Pass war allerdings zu ungenau und die Chance auf die Entscheidung vertan. Aber auch so reichte es am Ende und der SSV feierte einen verdienten Heimsieg. Einziger Wermutstropfen war die rote Karte für Pierre Börner in der 90. Minute, der kurz davor erst eingewechselt worden war.

Ansonsten zeigte sich aber auch SSV-Trainer Mirko Ullmann zufrieden: Die Mannschaft hat sich heute wieder ein Stück weit gesteigert und eine ordentliche Leistung auf den Platz gebracht. Wir wussten das es gegen Germania schwer wird, da Sie defensiv eine hohe Qualität haben. Nichts desto trotz haben wir sehr schöne Tore erzielt und einen verdienten Heimsieg eingefahren. Ich freue mich vor allem für mein Team, dass es sich für den großen Aufwand belohnt hat.“

Im vergangenen Auswärtsspiel gegen Oberlungwitz (mit Nils Leuschner, rechts) erkämpften Uwe Schulz und Fortschritt Lichtenstein ein Remis. Gelingt am Sonntag gegen Germania Chemnitz der erste Saisonsieg? Foto: Andreas Kretschel

Einbruch stört Vorbereitung nicht

In der Landesklasse lief es für die Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein noch nicht wirklich rund.

Noch kein Sieg in der Fußball-Landesklasse, eine Spielabsage und ein Diebstahl. Es hätte für die SSV Fortschritt Lichtenstein in den vergangenen Wochen wirklich besser laufen können. Mit drei Punkten aus vier Spielen ist Lichtenstein vor dem Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen Germania Chemnitz auf Platz 14 Drittletzter.

Chancen auf Zähler gab es am vergangenen Wochenende weder für Fortschritt noch für Germania (11. Platz/5 Punkte). Corona bedingt wurden die beiden Partien der Klubs abgesagt. Stattdessen hieß es individuell trainieren und Verletzungen auskurieren. Wobei Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann im Duell gegen die Chemnitzer, die er defensiv zu den stärksten Teams der Liga zählt, trotzdem von einigen Ausfällen ausgeht. „Schmerzfrei heißt nicht spielfähig. Aber es hilft ja nichts. Wir brauchen jetzt Punkte.“

Zumindest der Einbruch bei der SSV hat seine Mannschaft nicht gestört. „Da haben wir als Team nur wenig von mitbekommen“, sagt Ullmann. In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober brachen Unbekannte in den Turm des Jahn-Stadions ein und entwendeten einen Werkzeugkoffer, Bargeld und Alkohol. Alles zusammen im Wert von circa 230 Euro. Seinen Humor verlor Ullmann dadurch zumindest nicht: „Falls wir am Sonntag unseren ersten Saisonsieg schaffen, werden wir sicher was zum Anstoßen finden. In den letzten Wochen haben wir, was das betrifft, ja auch ziemlich viel gespart.“

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SSV E-Junioren 5:12 , C-Junioren 6:3

Lok Zwickau AH – SSV Lichtenstein AH  5:0 (0:0)

Am Freitag waren unsere Alten Herren zu Gast bei Lok Zwickau und es sollte ein gruseliger Abend werden, obwohl es sich nicht vorher angekündigt hatte. Auf dem nassen und schnellen Kunstrasen in Marienthal entwickelte sich ein munteres Spiel, in der erste Halbzeit, wobei Lichtenstein Feldvorteile besaß und mit gutem Passspiel seine Angriffe vortrug. Lok Zwickau stand sicher in der Abwehrreihe und forderte Lichtenstein zu Beginn nur sporadisch. In dieser Phase muss sich Lichtenstein vorwerfen lassen, dass man die sich wenig bietenden Torchancen nicht in Tore ummünzte, einerseits durch Unvermögen im Abschluss, andererseits durch zu umständliche Spielweise in der gefährlichen Zone. Die Gastgeber konnten kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Lattentreffer vorweisen, welcher als Abpraller dann aber geklärt werden konnte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit, hatte Lok frische Kräfte gebracht, was deutlich spürbar wurde, denn Zwickau übernahm jetzt die Initiative. In der 48. Minute wurde ein Lichtensteiner Angriff im Strafraum der Zwickauer abgefangen und in schnellem Spiel nach vorn zur 1:0 Führung verwertet. Ärgerlich, denn auf einer Länge von 70 Metern sollte es doch möglich sein, einen schnellen Angriff, notfalls auch mit einem „Allerweltsfoul“ zu unterbinden. Was in den kommenden 20 Minuten folgte, ist auch heute, nach einem Tag Abstand kaum zu erklären. Bei Lichtenstein schien komplett der sprichwörtliche Stecker gezogen zu sein, denn es klappte überhaupt nichts mehr. Die Fehlerquote in allen Mannschaftsteilen war extremhoch und von einem gefährlichen Angriffsspiel oder einem soliden Abwehrverhalten konnte keine Rede mehr sein. Lediglich ein Pfostentreffer von Reers, sorgte nochmal für kurze Euphorie. Zwickau nutzte diese Situationen und legte legitimer Weise konsequent den Finger in die Wunde. Am Ende wurden es 5 Gegentore, wobei noch zwei unglückliche Eigentore zu beklagen sind. In der Gesamtschau des Spiels, geht der Sieg für Zwickau in Ordnung, auch wenn er zu hoch ausgefallen ist. Nächste Woche sind die „Alten Tannen“ aus Thalheim zu Gast im Jahnstadion und spätestens da, sollten alle Akteure den „Power ON“ Stecker wiedergefunden haben!  (SH9)

Es spielten:

Titze, Weigelt, Dölling, Schwenke, Lein, Hempel, Reers, Sieber, Groß, Klötzer, Schneider (Vogel J.)

SSV Lichtenstein – Meeraner SV 3:3

In der Fußball-Landesklasse konnte die Fortschritt-Elf auch gegen Meerane in der Nachspielzeit zum 3:3 ausgleichen – wieder durch eine ganz besondere Aktion.

Auch die ungewöhnlichsten Fußball-Episoden können sich wiederholen, und das schon nach einer Woche. Im Heimspiel gegen den Meeraner SV gelang Fortschritt Lichtenstein genau wie im vorherigen Match in Oberlungwitz in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 3:3. Wieder per Kopfball – und Torschütze war erneut Maximilian Scheich, der als Torhüter eigentlich Treffer verhindern soll.

Der 18-Jährige netzte ebenso sauber ein wie beim Derby in Oberlungwitz, sodass es nach dem Schlusspfiff ein Lob von höchster Stelle gab. „Er macht das richtig gut“, sagte Fortschritt-Angreifer Sebastian Helbig, der schon in der Bundesliga auf Torejagd war.

Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten, in denen die Gastgeber vor offiziell 43 Zuschauern durchaus hätten vorlegen können, hatte Maximilian Scheich bei einer schlechten Rückgabe Mühe, traf den Ball nicht und Julian Rudolph war mit dem 1:0 für die Gäste zur Stelle (20.). „Wir wollten defensiv stehen und auf Fehler lauern“, sagte der Meeraner Trainer Julius Michel, dessen Konzept nicht nur beim ersten Tor aufging. Beim zweiten Treffer, den in der 30. Minute erneut Julian Rudolph erzielte, halfen die Lichtensteiner wieder kräftig mit. „Es ist einfach ärgerlich, wie leicht wir es dem Gegner manchmal machen“, sagte Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann, der aber auch um die offensiven Qualitäten seines Teams wusste.

Zwar wurden Spieler wie die verletzten Felix Kunert und Robert Zurek vermisst, doch mit Leidenschaft konnte das ausgeglichen werden. Zunächst mühte sich Lichtenstein in Halbzeit zwei redlich, hatte aber gegen gutstehende Meeraner kaum gefährliche Szenen. Die Gäste wiederum waren brandgefährlich, wenn es schnell nach vorn ging. Nachdem Johannes Gemeinhardt in der 58. Minute bei einem Lichtensteiner Kopfball noch zu hoch gezielt hatte, machte es Altmeister Sebastian Helbig in der 61. Minute besser: Er traf nach präzisem Freistoß von Dominik Weis lehrbuchreif, was offenbar auch Schlussmann Maximilian Scheich aufmerksam beobachtet hatte.

In der 80. Minute ging Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann ein gewisses Risiko ein und brachte den angeschlagenen Rico Bär für Maurice Steudel in die Partie. Schon mit seiner zweiten Aktion ließ Bär sein Können aufblitzen und traf sehenswert zum 2:2 (82.). Der Jubel war noch nicht richtig vorbei, da zappelte der Ball wieder im Lichtensteiner Tor. Meerane hatte schnell gespielt, Schwächen im Defensivverhalten von Fortschritt einmal mehr aufgezeigt und erneut durch Julian Rudolph zum 3:2 (83.) getroffen. Wenig später wurde ein Schuss von Sebastian Helbig abgeblockt, ehe die letzte Druckphase zu einer Fortschritt-Ecke und dem zweiten Saisontreffer von Schlussmann Scheich führte. „Es ist natürlich stark, auch wie er nach dem Fehler weitergemacht hat. Trotzdem wäre es mir lieber, wenn wir kurz vor Schluss führen und er nicht mit nach vorn muss“, sagte Trainer Mirko Ullmann.

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Derby in Lichtenstein

Unsere E-Junioren gewinnen in einem packenden Spiel mit 5:3 gegen Heinrichsort. Den vielen Zuschauern in sonnigen Jahn Stadion hat’s gefallen. Die Spielgemeinschaft der F Junioren gewinnen 10:3 und unsere D erreicht ein 2:2 beim Tabellendritten in Limbach. Die C fällt leider aus und mit den Männern geht es morgen weiter.

Vorschau auf das Wochenende

Unsere D-Junioren waren am Mittwoch schon im Pokal unterwegs. In einem sehr guten Spiel stand es zur Pause 2:2. gegen den höherklassigen FC Crimmitschau kickte man bis Minute 40 auf Augenhöhe. Leider musste man sich am Ende zu hoch mit 2:9 geschlagen geben.

Das Fußball-Wochenende im Rückblick (chronologisch)

Am Freitagabend gestierten die Alten Herren beim SV Leukersdorf und gewannen souverän mit 6:1 (3:0).

Samstag ist Nachwuchstag. Unsere SG der F-junioren gewann 5:3bei der U9 des FSV Limbach-O. Torreich ging es vormittags im Jahn Stadion zu. Unsere E-Junioren hatten die SG Motor Thurm zu Gast. Nach 0:3 Rückstand und 5:5 zu Pause, konnten am Ende über einen 8:6 Sieg gejubelt werden. Souverän spielten im verregneten Jahn Stadion die D-Junioren: Gegen Sachsen Werdau gab es einen ungefährdeten 5:0 (2:0) Erfolg. Das Spiel der C-Junioren wurden von Blau-Gelb Mülsen abgesagt.

Sonntag empfing die SG HRö II/ SSV III auf dem Waldsportplatz in Heinrichsort den SV Fortschritt Glauchau II. Nach 2:0 Pausenführung siegte man am Ende verdient mit 6:1. Den ersten Sieg der noch jungen Saison feierte der SSV II beim Tabellenletzten in Oberfrohna. Ricardo Goller brachte den SSV in Führung, jedoch ging es 1:1 in die Pause. Die Entscheidung für den SSV II erzielten Ramon Reisner und Michael Groß. Mit den drei gewonnen Punkten kletterte der SSV II auf Platz 9 der Tabelle.

Auswärts weiter ungeschlagen in der Landesklasse ist der SSV und holte in der Schlussphase einen Punkt beim Tabellendritten in Oberlungwitz. Das Spiel fand in den ersten 25 Minuten meist zwischen den Strafräumen statt. Mit der Führung der Gastgeber und dem schnellen Ausgleich war es dann bis zur Pause ein ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ärgerlich für unseren SSV waren wieder zwei verletzungsbedingte Wechsel (23. Bär, 62. Zurek) Nach dem Wechsel führte ein Doppelschlag der Hausherren zur vermeintlichen Vorentscheidung. Weitere Chancen blieben ungenutzt. Der SSV wehrte sich und kam durch Johannes Gemeinhardt auf 2:3 heran. Den letztlich verdienten Ausgleich erzielte Torwart Max Scheich per Kopfball nach einer Ecke kurz vor Abpfiff.

SSV Fortschritt Lichtenstein – FSV Grün-Weiß Klaffenbach 0:2 (0:0)

Die Lichtensteiner machten sich in der Partie das Leben selber schwer. Nach einer eher chancenarmen ersten Hälfte erzielte der frei durchstartende Dan Herbig mit Hilfe des Innenpfostens die Führung für die Gäste (55.). Nur fünf Minuten später vergab Fortschritt die dicke Chance auf den Ausgleich. Nach einem schönen Pass legte sich Johannes Gemeinhardt die Kugel am FSV-Torhüter vorbei, kam aber nicht zum Abschluss. Die anschließende Flanke köpfte Julis Agbor Takang völlig freistehend am Tor vorbei. Eine weitere Großchance bot sich Dominik Weis, der im Gäste-Keeper seinen Meister fand. Ausgerechnet in dieser Drangphase schwächten sich die Hausherren mit dem Platzverweis von Routinier Sebastian Helbig selbst (70.). Fortan stockten die Angriffsbemühungen. Drei Minuten vor dem Ende entschied Niklas Domke mit einem satten Schuss zum 2:0 die Partie.

Im Vorspiel verlor unsere Zweite gegen den Tabellenzweiten TuS Pleißa mit 1:3. Die Lichtensteiner versuchten mit Ballbesitz und Passspiel das Spiel an sich zu ziehen, nur fehlte im letzten Drittel die Zielstrebigkeit. So nutze Pleißa durch Kittel drei individuelle Fehler zur Pausenführung. In der zweiten Halbzeit boten sich beiden Mannschaften mehr Torgelegenheiten, welche ab nur einmal im Nachschuss an einen Freistoß durch Markus Stiegler zum Tor führte.

Unser Nachwuchs am Samstag

Wüstenbrander SV AH – SSV Lichtenstein AH  1:1 (1:1)

Nach Absage der Mannschaft aus Ehrenfriedersdorf konnten die Lichtensteiner Altherren am Freitag in Wüstenbrand ein Ersatzspiel bestreiten. Danke hierbei an die Gastgeber! Beide Mannschaften begannen hochmotiviert diese Begegnung, welche unter Leitung einer Schiedsrichterin stand, die ihre Sache richtig gut machte und keinerlei Probleme in der Partie bekam. In einer ausgeglichenen Anfangsphase, mit Chancen auf beiden Seiten, war Wüstenbrand den Tick gefährlicher, auch weil sich Lichtenstein zu viele einfache Fehlpässe leistete und oftmals den Gegner einlud, gefährlich vors Tor zu kommen. Nichts destotrotz hätten die Gäste auch in Führung gehen können, wenn die Torabschlüsse genauer zu Ende gespielt worden wären. Aber es kam anders, denn Wüstenbrand nutzte einen der zu vielen Fehlpässe im Abwehrverbund und konnte das 1:0 markieren, nachdem der erste Ball zwar abgewehrt werden konnte, aber im Nachsetzen verwertet wurde. Lichtenstein zeigte phasenweise Probleme im Spielaufbau, konnte sich aber mit Verlauf der 1. Halbzeit steigern, besonders wenn es über die Außenpositionen schnell ging. Kurz vor der Halbzeit erzielte Hempel den Ausgleichstreffer, nachdem es, wie oben beschrieben, einmal schnell ging und der Doppelpass mit Müller zur Torvorbereitung diente. Pause! Nach dem Wechsel entwickelte Lichtenstein mehr Druck auf des Gegners Tor und konnte sich mehr und mehr in der Wüstenbrander Hälfte festsetzen, was fehlte waren die Tore. Sowohl Müller und Groß als auch Klötzer verpassten aussichtsreiche Möglichkeiten, um in Führung zu gehen, wobei der Wüstenbrander Keeper mit einem starken Reflex auch sein Übriges dazu beitrug. Die Gastgeber blieben trotzdem gefährlich, weil sie besser in die Offensive umschalteten, während Lichtenstein sich noch über verpasste Chancen ärgerte. Der vermeintliche Führungstreffer von Wüstenbrand, als Resultat einer verunglückten Rückgabe eines SSV Spielers wurde von der Schiedsrichterin zurückgepfiffen, da der Stürmer vor Torabschluss, mit Foul an Schwenke sich einen Vorteil verschaffte. Somit endete diese gutklassige und faire Altherrenpartie mit einem leistungsgerechten Remis, mit dem beide Mannschaften sicher gut leben können. Trotzdem sollte sich jeder Lichtensteiner Akteur nochmal in Erinnerung rufen, dass es in der Vergangenheit Spiele gab, wo der Sieg in solchen Situationen „erzwungen“ wurde. Die Siegermentalität ist bei Jedem im Kopf vorhanden, sie muss nur wieder einmal abgerufen werden. Sport frei! (SH9)

Es spielten:

Titze, Frenzel, Schwenke, Brix, Dölling, Müller, Vogel, Sieber, Klötzer, Schneider, Hempel (Faber, Groß, Weigelt)

SSV Lichtenstein AH – VfL 05 Hohenstein AH 1:1 (0:0)

Am Freitag kam es zum Derby der Altherrenteams zwischen Hohenstein und Lichtenstein. Auf dem renovierten Hybridrasen im Lichtensteiner Jahnstadion, der sich in einem fantastischen Zustand befindet, konnte man auf beiden Seiten durchaus „leuchtende Fußballeraugen“ erkennen und beide Teams hatten richtig Bock auf das Spiel. Nach einer zehnminütigen Abtastphase setzte Hohenstein die ersten Akzente, durch mehrere gute Aktionen, oft eingeleitet durch Flanken von den Außenbahnen. Die Abschlüsse waren aber zu harmlos, um für richtige Gefahr zu sorgen. Lichtenstein kam erst verzögert gut ins Spiel, wirkte am Anfang zu sehr auf Sicherheit bedacht und bespielte zu oft nur die rechte Seite. Bei einer dieser Aktionen, wo es nach Abwurf von Keeper Titze mal schnell über mehrere Station nach vorn ging, hatte Klötzer die Führung auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten aus spitzem Winkel. Hohenstein zeigte sich immer gefährlich, aufgrund der enormen Ballsicherheit von S. Tonne, bei dem besonders im Strafraum Vorsicht in den Abwehraktionen geboten war, die Lichtensteiner Abwehr aber clever und fair agierte. Nach der Halbzeitpause war Lichtenstein sofort am Drücker und konnte bereits in der 45. Minute in Führung gehen. Vorausgegangen war wieder eine schnelle Umschaltbewegung, mit Ausgangspunkt Faber und präzisem, temporeichen Flachpassspiel durchs Mittelfeld, bei dem am Ende Wache über links bedient wurde und dessen scharfe Flanke Schneider verwandelte. Kurz darauf hätte Hempel auf 2:0 erhöhen können, er traf aber aus 20 Metern nur den Pfosten. Hohenstein zog jetzt nochmal das Tempo an und schaffte sich wieder ein leichtes Übergewicht. Einen trockenen Flachschuss von der Strafraumgrenze konnte der Lichtensteiner Keeper Titze noch glänzend parieren, um wenige Minuten später mit einem sensationellen Reflex, nach Schuss aus Nahdistanz, erneut sein Team weiter im Spiel zu halten. Zwei starke Aktionen, die leider kurz vor Ende der Begegnung nicht den erhofften Lohn brachten. Die Gäste spielten am Ende „Alles oder Nichts“ und konnten fast mit dem Abpfiff den Ausgleichstreffer markieren. Das Remis geht in einer gutklassigen Altherrenpartie natürlich in Ordnung und kann in der Gesamtschau als gerechtes Ergebnis bewertet werden, auch wenn es sich für die Gastgeber als ein unglückliches Remis anfühlt.Das nächste Heimspiel der Alten Herren findet in zwei Wochen statt, Gegner ist die Mannschaft aus Ehrenfriedersdorf. (SH9).

 

Es spielten:

Titze, Weigelt, Frenzel, Faber, Dölling, Wache, Müller, Sieber, Groß, Wilkerling, Klötzer (Schwenke, Schneider, Reers, Hempel)

Vorschau auf das Wochenende

So startet unsere Erste in der Landesklasse West

 

Steve Müller (TW-Trainer), Daniel Obst (Physiotherapeut), Marcus Löffler, Felix Kunert, Tim Mattausch, Robert Zurek, Rico Bär, Ramon Reisner, Heiko Marasus (Betreuerteam), Michael Frenzel (Abteilungsleiter)

Kostas Tzimas (Sponsor), Wallace Ndi Tangwang, Kevin-Pal Petrovics, Niklas Gerber, Dominik Weis, Maurice Steudel. Pierre Börner, Uwe Schulz, Toni Schmidt, Julius Agbor Takang, René Kühne (Torwarttrainer)

Hendrik Worm (Trainerteam), Johannes Gemeinhardt, Dominic Oertel, Gunter Teigky (Trainer), Maximilian Scheich, Mirko Ullmann (Cheftrainer), Amir Ali Rezaie, Eric Lippmann, Mathias Scheich (Betreuerteam), Nico Kühnel (Betreuerteam)

Es fehlen: Lars Dierig (Mannschaftsleiter), Justin Froß (Torwart), Sebastian Helbig, Feroz Jabari, Filip Sajbidor, Matthias Gloger (Betreuerteam)

FSV Dennheritz AH – SSV Lichtenstein AH 1:3 (0:2)

Bei sehr guten äußeren Bedingungen entwickelte sich ein abwechslungsreiches, faires und gutklassiges Spiel auf er Kampfbahn am Erdbeerfeld in Dennheritz.

Lichtenstein übernahm die Initiative, fand aber das Tor nicht oder scheiterte am sehr guten Schlussmann der Hausherren. In Minute 22 war es dann soweit. Präziser Pass von Michael Frenzel auf der rechten Seite zu Alexander Wilkerling der scharf nach innen passte und wo Andreas Dölling im Fünfer überlegt einnetzte.

In der 31. Köpfte Alexander Wilkerling nach präziser Ecke von Alexander Klötzer den Gegner so präzise an, dass der Dennheritzer Schlussmann keine Chance hatte. In der zweiten Hälfte drängten die Gastgeber auf den Anschluss. Nach einem berechtigten Elfmeter, lenkte Holger Titze in der 60. Minute den Ball gedanklich an die Latte. 8 Minute später war er dann machtlos. Nach einer abgewehrten Ecke, kam ein Heber aufs Lichtensteiner Tor, wobei sich zwei Abwehrspieler auf der Linie anschauten: getreu dem Motto nimm du ihn – ich habe ihn nicht.

Die Entscheidung dann in Minute 74, wieder über rechts wurde von hinten überlegt von Michael Frenzel und Tilo Faber Thomas Reers in Szene gesetzt, da überlegt nach innen spielte, wo Mario Schneider aus kurzer Entfernung nur noch den Fuß hinhalten musste. Am kommenden Freitag, so das Wetter will, empfangen die SSV AH im heimischen Jahn Stadion den VfL 05 Hohenstein-Er. (MF2)

Es spielten: Titze, Frenzel, Schwenke, Dölling, Monden, Klötzer, Sieber, Müller, Lein, Weigelt, Wilkerling (Faber, Reers, Schneider, Groß)

Und jährlich grüßt der Pokal

Für die SSV Fans leider ein gewohntes Bild, nach Dresden-Laubegast, Reichenbach und Neudorf gab es auch das vierte Jahr in Folge das Aus in der ersten Runde des Sachsenpokals. Das letzte gewonnene Pokalspiel war das Endspiel im Kreispokal 2017.

Dabei sah es am Sonntag auf dem nassen Kunstrasen in der ersten halben Stunde sehr gut für den SSV aus. Der SSV begann druckvoll und erarbeitete sich eine Vielzahl von Chancen. Leider führte nur Eine durch Felix Kuhnert nach scharfer Hereingabe von Dominik Weis in der 9. Minute zum Tor. Fast aus dem nichts erzielte Julian Rudolph nach 26 Minuten, mit einem sehenswerten Sonntagsschuss, den Ausgleich. Das Spiel des SSV war danach nicht mehr ganz so dominant und so erhöhte der Meeraner SV in Minute 34 durch Eric-Enzo Maschek auf 2 zu 1.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes Pokalspiel. Erst erhöhte Meerane durch Steve Nierobisch auf 3:1 (52.). Wenig später verkürzte Dominic Oertel für den SSV auf 2:3. Da waren 60 Minuten gespielt und für den SSV noch alles drin. Jetzt war es das erwartete Pokalderby, welches nur besseres Wetter verdient hätte. Man merkte dem SSV die fehlende Spielpraxis auf Kunstrasen an. In Minute 67 dann die Vorentscheidung. Nach guter Fußabwehr vom Lichtensteiner Tormann am 16er, erzielte Steve Nierobisch aus dem Mittelkreis das 4:2. Die weiteren Angriffsbemühungen des SSV waren erfolglos und so bekam man in Minute 83 durch Kevin Fritzsche noch ein Kontertor.

Alles in Allem ein gutes Spiel des SSV, aber im Fußball zählen halt Tore. Glückwunsch dem Meeraner SV zum verdienten Sieg und viel Erfolg in der 2. Pokalrunde.

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Bühne frei zur ersten Hauptrunde

Meeraner SV – SSV Fortschritt Lichtenstein: Die Stimmung bei den Gastgebern ist gut. „Aus Vereinssicht habe ich mich über das Los gefreut. Das Kreisderby ist eine attraktive Begegnung. Nach der langen Pause sind die Leute froh, wieder Fußball zu sehen“, sagt MSV-Präsident Nikolas Sonntag. Das genehmigte Hygienekonzept lässt bis zu 1000 Zuschauer im Richard-Hofmann-Stadion zu. „Prinzipiell gilt es, den Mindestabstand einzuhalten. Wo das nicht möglich ist, zum Beispiel am Eingang, muss eine Maske getragen werden“, erklärt Sonntag. Auch sportlich läuft es bei Meerane rund. Mit drei Siegen und einem Remis gegen meist höherklassige Gegner ist der Präsident mit der Vorbereitung zufrieden. Doch auch SSV-Trainer Mirko Ullmann ist zuversichtlich: „Es wird sicher ein attraktives Spiel auf gutem Niveau. Entscheidend werden Tagesform, Mentalität und Spielglück sein.“ Taktieren vor dem Ligastart will Ullmann nicht. „Die Liga steht im Vordergrund. Aber es kann auch reizvoll sein, wenn man im Pokal in späteren Runden vielleicht mal auf einen Dritt- oder Viertligisten trifft“, sagt Ullmann.

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Mach mit – unser Nachwuchs sucht dich

Die Saison 2020/21 steht in den Startlöchern

Bevor wir uns auf die neue Saison freuen, möchten wir erst einmal Danke sagen.
Durch Corona und Renovation des Jahn-Stadions ist dies für uns ALLE aktuell besonders schwierig.
Dank gilt unseren Nachwuchstrainer,-kickern deren Eltern und Großeltern, für die Bereitschaft andere Trainingsstätten (meist zu klein) zu nutzen.
Dank gilt der SG Motor Thurm, die unsere Erste und Zweite aufgenommen hat sowie beiden Mannschaften für die Fahrbereitschaft zum Training.
Unser Ziel ist es, nach Abnahme der Maßnahmen im Stadion in der Kalenderwoche 36, im September den Trainingsbetrieb langsam in Lichtenstein hoch zu fahren und alle Heimspiele im Jahn Stadion auszurichten.
Was sich in den einzelnen Teams und im Verein getan hat stellen wir demnächst vor.
Der Vorstand der Abteilung Fußball

Es geht wieder los. Sonntag 15 Uhr Pokal-Derby in Meerane.
Lt. Gastgeber mit Fan´s (max. 1.000)

 

Lichtensteiner tanken Selbstvertrauen

Die Landesklasse-Fußballer der SSV Fortschritt Lichtenstein haben mit zwei Siegen Selbstvertrauen für den Pflichtspielstart getankt. Am Freitag gewann das Team von Trainer Mirko Ullmann beim Kreisoberligisten Motor Thurm nach Treffern von Filip Sajbidor (11., 52.) und Ricardo Goller (84.) mit 3:0. Tags darauf setzte sich Fortschritt beim Sachsenligisten BSG Stahl Riesa mit 3:1 durch. Die Lichtensteiner Tore erzielte Johannes Gemeinhardt (34., 60., 77.). Trotz der guten Ergebnisse standen die Resultate für Ullmann nicht im Mittelpunkt: „Wichtig war, dass wir einen Rhythmus bekommen und Spielfreude sammeln. Gegen Meerane werden ganz andere Dinge gefordert sein.“ Beim Meeraner SV bestreiten die Lichtensteiner am Sonntag im Sachsenpokals ihr erstes Pflichtspiel der Saison. Anstoß ist 15 Uhr. (ewer)

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FV Blau Weiß Röhrsdorf AH – SSV Lichtenstein AH 4:3 (1:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen verloren die AH des SSV, auf einem sehr gut gepflegten Platz (Platzrenovation Juni bis Mitte Juli 2020), beim FV BW Röhrsdorf mit 3 zu 4. Die Fans der Heimmannschaft wären mit einem Unentschieden nach dem Spielverlauf zufrieden gewesen, konnten sich aber über einen Sieg freuen. Fußball ist halt Ergebnissport und da entscheiden die Tore und nicht die Chancen.

In einem gutklassigen Spiel nutzte Röhrsdorf den einen Fehlpass und erzielte eiskalt in der 15. Minute das 1 zu 0. Beide Teams nutzten bereits vor der Pause das Wechselkontigent von max. 5 Spielern (bei Fifa und Alte Herren erlaubt – bei Punktspielen in Sachsen bleibt es bei 3 Wechslern in der kommenden Saison). Nach der Pause kam auch der SSV zu Torerfolgen: 1:1 Wilkerling und 1:2 Sieber. Weitere Großchancen wurden vergeben, gingen an den Pfosten oder wurden vom guten Röhrsdorfer Torhüter pariert. So konterte Röhrsdorf und erzielte das 2:2 und 3:2. Hoffnung nach einer Ecke des SSV, das 3:3 durch Kopfball von Daniel Sieber. Der Endstand dann nach einer Lichtensteiner Ecke: Konter und 4 zu 3 für Röhrsdorf. Schade für den SSV Keeper: 2 Paraden und viermal chancenlos hinter sich greifen. Nach Chancen und Spielanteilen war mehr drin, aber wie schon gesagt im Fußball zählen Tore. Also nächste Woche neuer Versuch: 18:30 Uhr in Dennheritz (MF2)

 

ESV Zschorlau AH – SSV Lichtenstein AH 2:2 (2:1)

Der erhoffte und erwartete Befreiungsschlag in puncto Ergebnisoptimierung und verbesserter spielerischer Linie gelang den Alten Herren auch beim Gastgeber in Zschorlau nicht. Obwohl es zu Spielbeginn eine ausgeglichene Begegnung war, mit Chancen auf beiden Seiten, konnte Mitte der ersten Hälfte Zschorlau Oberwasser gewinnen. Die Platzherren suchten oft den langen Ball über die Flügelspieler, was Lichtenstein ungewöhnlicherweise vor Probleme in der Verteidigung stellte. Nach diesem Schema fielen beide Gegentore, einmal durch präzise Flanke von links auf den einlaufenden Stürmer, der per Flugkopfball einnetzte und zum anderen nach Stellungsfehler in der Abwehrlinie, was dem Angreifer zu viel Raum bot und dieser überlegt und mit genügend Zeit ausgestattet aus 10 Metern abschließen konnte. Lichtenstein konnte zwar seine Angriffsbemühungen forcieren, war aber im Abschluss zu harmlos. Kurz vor der Halbzeit fiel dann doch der Anschlusstreffer aus Nahdistanz durch Weigelt, nach Eingabe von Hempel über rechts. Nach der Pause und das muss der Anspruch und Ansporn für die nächsten Wochen sein, schaffte es Lichtenstein körperlich und mental besser ins Spiel zu kommen, auch weil mit Einwechslung von T. Reers mehr Dynamik in der Offensive Einzug hielt. Trotz immer noch zu vieler Ungenauigkeiten in den Pässen, konnten sich die Gäste mehr und mehr in der Zschorlauer Spielhälfte festsetzen und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Als Resultat dieses leichten Übergewichts, fuhr Zschorlau eine etwas härtere Gangart in der Zweikampfführung, welche aber der gut agierende junge Schiedsrichter jederzeit im Blick behielt und Lichtenstein wenig beeindruckte. In der letzten Viertelstunde dominierte Lichtenstein gänzlich das Geschehen und belohnte sich mit dem Ausgleichstreffer durch M. Schneider, der einen immer länger werdenden Eckball von Klötzer am langen Pfosten verwertete. Das Remis geht aufgrund des Spielverlaufs völlig in Ordnung und kann objektiv betrachtet als gerecht bewertet werden. Dennoch hat Lichtenstein die personellen Möglichkeiten, solche Spiele energischer und frühzeitiger in die „richtige Richtung“ zu lenken und muss es wieder schaffen, konstanter zu werden. Beispielgebend sollte die letzte Viertelstunde in Erinnerung bleiben, welche eine richtig starke Mannschaftsleistung darstellte. „Chapeau, Männer!(SH9).

 

Es spielten:

Titze, Frenzel, Monden, J. Vogel, Dölling, Schwenke, Müller, Sieber, Klötzer, Weigelt, Hempel (Schneider, Reers, Wache, R. Vogel)

Erstes Heimspiel Landesklasse im Jahn Stadion am 20. September 2020 um 15 Uhr.

Oder doch 2. Runde im Pokal am 13. September 2020?

 

Ungewollter Umbruch bei Fortschritt Lichtenstein

Erschienen am 07.08.2020 von Alexander Bertram

Fußball-Landesklasse: Sechs Ab- und sieben Zugänge bei der SSV

Eigentlich wollten die Landesklasse-Fußballer von der SSV Fortschritt Lichtenstein auf Kontinuität setzen. Mit den gleichen Spielern wie in der Vorsaison sollte die neue Spielzeit in Angriff genommen werden. Doch trotz der Corona-Krise nahm das Personalkarussell bei den Lichtensteinern im Frühjahr erheblich an Fahrt auf. Gleich sechs Spieler verließen den Klub, der sich im Gegenzug auch mit sieben neuen Kickern verstärken konnte.
„Dieser Umbruch war so nicht geplant. Uns war aber auch klar, dass wir damit die Möglichkeit hatten, viele vor allem junge Spieler zu holen und ich denke, das haben wir ganz gut hinbekommen“, sagt Fortschritt-Trainer Mirko Ullmann. Von den erfahrenen Kräften verlieren die Lichtensteiner mit Alexander Strohbach den bisherigen Kapitän. Der 38-jährige Verteidiger möchte in Zukunft kürzertreten. „Ich kann seine Entscheidung vollkommen verstehen und hoffe trotzdem, dass er dem Verein in irgendeiner Form erhalten bleibt“, so Ullmann. Stamm-Keeper Steve Müller übernimmt in Zukunft das Torwarttraining im Verein und will nur noch im Notfall selbst zwischen den Pfosten stehen. Der zweite Torwart Sebastian Schubert sowie Verteidiger Marius Weiß haben sich dem Landesklasse-Aufsteiger aus Reinsdorf-Vielau angeschlossen. Mit Tobias Herold und Kevin Richter (Meeraner SV) verliert die SSV dazu noch zwei Offensivspieler.
In Zukunft kämpfen der 18-jährige Max Scheich (vorher bei Heinrichsort/Rödlitz) und der 19-jährige Justin Froß (SV Olbernhau) um einen Platz im Tor. Mit Tim Mattausch (Concordia Schneeberg) und Kevin Pal-Petrovics (vereinslos) kommen zwei Spieler, die bereits in der Vergangenheit für Lichtenstein gespielt haben. Zudem gewinnt die SSV mit Filip Sajbidor (vereinslos) einen Spieler mit Regionalliga-Erfahrung. Aus der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft haben sich dazu zwei Kameruner auf das Radar der Lichtensteiner gespielt. Julius Agbor Takang und Wallace Ndi Tangwan werden die Offensive des Vereins verstärken. „Die beiden sind – wie der Rest – eine absolute Verstärkung. Nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich“, so Ullmann. Die Kaderplanung betrachtet er damit als abgeschlossen.
Fahrt aufgenommen hat auch die Testspielphase der hiesigen Fußballvereine. In der ersten Partie zur Vorbereitung auf die kommende Saison siegte Fortschritt mit 2:1 bei der SG Handwerk Rabenstein II. „Mit dem Auftritt war ich mehr als zufrieden“, sagt Mirko Ullmann. Am Sonntag um 15 Uhr spielen die Lichtensteiner beim FSV Sosa (Kreisoberliga Erzgebirge).
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Unser Nachwuchs bereitet sich auf die neue Saison vor – und SUCHT DICH 

Nach Corona Pause gab es vor der Sommerpause noch ein Pflichtspiel für den SSV Lichtenstein. Unsere D-Junioren standen am 20. Juni 2020 im Pokalviertelfinale gegen den SV Ebersbrunn. Nach 203 Tagen ohne Pflichtspiel und auch noch auf fremden Platz bei Heimrecht, gab es ein unglückliches 0:1 gegen den 1. der Kreisliga. Dies war in der Saison die einzige Niederlage, bei 7 Siegen und 2 Unentschieden in der laufenden Kreisklasse Saison. Leider darf man sich nicht Meister nennen – herzlichen Glückwunsch zum Staffelsieg.

Für die neue Saison laufen die Vorbereitungen, dafür suchen wir in allen Altersklassen noch Spieler. Weitere Info´s folgen.

Im September geht es wieder los die Saison 2020/21

Erste Landesklasse West, Zweite in der Kreisliga und unsere Dritte als Spielgemeinschaft

Auslosung der ersten Pokalrunden im Landepokal

Am Donnerstag, 23. Juli 2020, werden um 17 Uhr die ersten Runden um den Wernesgrüner Sachsenpokal 2020/2021 in Leipzig ausgelost.

Mit 108 Mannschaften starten so viele Mannschaften wie noch nie in den Landespokal der Herren 2020/2021. Staffelleiter Ulrich Günther muss deshalb vor der 1. Runde eine Ausscheidungsrunde mit 14 Spielen ansetzen, um die darauffolgenden Runden fortführen zu können. Am Donnerstag werden also gleich zwei Runden ausgelost. Die Ausscheidungsrunde mit 14 Spielen und die 1. Runde mit 41 Spielen.
Das Prozedere:
Mannschaften der 3. Liga, Regionalliga und Oberliga haben Freilose (12 Mannschaften)
die übrigen 96 Mannschaften werden auf 3 Töpfe verteilt: Topf 1 Mitte/Ost (Landesliga + Landesklasse), Topf 2 West/Nord (Landesliga + Landesklasse), Topf 3 Kreispokalsieger (bzw. gemeldete Mannschaften)
Ausscheidungsrunde: Insgesamt werden 14 Spiele ausgelost. Dabei werden zunächst 4 Spiele zwischen einem Kreispokalsieger und dem territorial dazugehörigen Gegner aus Topf 1 bzw. 2 ausgelost. Es folgen jeweils 5 Spiele aus Topf 1 und 2. Die verbliebenen Mannschaften erhalten Freilose für die Ausscheidungsrunde.
1. Runde: 14 Platzhalterlose aus der Ausscheidungsrunde werden den entsprechenden Töpfen Mitte/Ost oder West/Nord zugeordnet. Anschließend werden 41 Begegnungen ausgelost. Beginnen wird Losfee Linda Schmidt mit den Spielen der Kreisvertreter.
Kreisvertreter und unterklassige Mannschaften erhalten Heimrecht.
Mannschaften im Wernesgrüner Sachsenpokal 2020/2021:
alle Mannschaften der Landesklassen, der Landesliga, Oberliga, Regionalliga und 3. Liga

Gemäß dem vorläufigen Rahmenterminplan (Bestätigung durch das Präsidium steht aus) ist die Ausscheidungsrunde für den 22./23. August und die 1. Runde für den 29./30. August vorgesehen.

Zum 30. Juni 2020 läuft die Saison für unsere Teams aus

Nach den Beschlüssen den SFV und der Kreisverbandes Zwickau, endet die Saison zum 30. Juni 2020, ohne das nochmal gegen den Ball getreten werden muss. Es geht mit der Saison 2020/21 wohl im September los.

Einzig die Pokalwettbewerbe sollen noch ausgetragen werden. Hier befinden sich unsere D-Junioren im Viertelfinale.

-Fußballschiedsrichter- Mehr als nur ein Ehrenamt
Werde Schiedrichter in unserem Team!!!

 

 

 

 

 

 

Die Schiedsrichter des SSV Lichtenstein suchen kurzfristige Verstärkung. Wir unterstützen dich im Verein, der Kreisverband Fußball Zwickau schult dich regelmäßig.

Der nächste Schiedsrichter-Anwärterlehrgang findet an den Wochenenden 07./08.09.2018 sowie 14./15.09.2018 in Lichtenstein/Sa. statt. Weitere Informationen über Michael Frenzel, Abteilungsleiter Fußball (0174/2099956 oder michfrenzel@t-online.de. Wir freuen uns auf dich. #NUR_DER_SSV